Lorsch

CDU Christdemokraten wollen Potenzial der in Lorsch arbeitenden Institution stärker nutzen

Mehr Lorscher Projekte mit dem Geo-Naturpark geplant

Archivartikel

Lorsch.Dass es in heimischen Gefilden vieles zu sehen, zu lernen und zu erleben gibt, das unterstreicht der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, der seine Hauptgeschäftsstelle in der Lorscher Innenstadt hat. Gerade in Zeiten eingeschränkter Reisemöglichkeiten durch die Corona-Pandemie wird dies ins Bewusstsein gerufen. Der Geo-Naturpark hält im Lorscher Haus Lorbacher ein breites Angebotsspektrum für Menschen aller Generationen bereit. Jetzt traf sich die Lorscher CDU zu einem Gespräch mit dem Team um Geschäftsführerin Jutta Weber.

Drei Welterbestätten gehören dazu

„Wir können uns sehr glücklich schätzen, dass wir ein Teil dieser beeindruckenden Institution sein dürfen, die in puncto Naturschutz, Bildung und insbesondere allen Facetten der Nachhaltigkeit eine vorbildliche Arbeit zum Wohle unserer Region und darüber hinaus leistet“, so CDU-Vorsitzender Alexander Löffelholz. Aus diesem Grund hätten die Lorscher Christdemokraten auch in diesem Jahr mit dem Geopark-Team ein Treffen mit persönlichem Austausch vereinbart.

Alleine schon die Tatsache, dass das 3800 Quadratkilometer große Gebiet sich über drei Bundesländer und somit über 102 Mitgliedskommunen in sieben Landkreisen erstreckt und dazu noch mit der Grube Messel, dem Kloster Lorsch sowie dem römischen Limes drei Unesco-Welterbestätten umfasst, spricht für die herausragende Stellung im nationalen und internationalen Vergleich, erinnert die CDU.

Darüber hinaus schaffe der Geo-Naturpark, der seit 2015 zum Programm der „Unesco Global Geoparks“ gehört, für alle Interessierten ein mannigfaltiges Programm, das die Landschaft, die Erdgeschichte ebenso wie die regionale Kultur auf besondere Weise erlebbar werden lasse.

Ob auf eigene Faust oder unter fachkundiger Anleitung: Der Geo-Naturpark biete neben Führungen – wie beispielsweise den „Geo- und Genuss-Wanderungen“ – mit seinen vielen Rangern und Vor-Ort-Teams auch zahlreiche markierte Wanderwege, Erlebnispfade, Geopunkte und ausgezeichnete Geotope an, die zum Erkunden der einzigartigen Landschaft einladen. Projekte wie die regelmäßige Auslobung einer „Obstsorte des Jahres“ zeigen deutlich auf, welch großer Stellenwert den heimischen Produkten eingeräumt wird, so die Christdemokraten in einer Pressemitteilung.

Vermitteln, was schützenswert ist

Eine ganzheitliche Sichtweise auf die Region sei den Geopark-Verantwortlichen bei der Arbeit wichtig. Sei es durch die Förderung des sanften Tourismus und der regionalen Wirtschaft oder auch des Klimaschutzes und der Umweltbildung. „In allen Bereichen wird deutlich, dass hier die globalen Nachhaltigkeitsziele jeden Tag aufs Neue mit Leben gefüllt werden, um die Menschen mit ihrer Region zu verknüpfen und kontinuierlich einen Sinn für das Schützenswerte zu vermitteln“, stellt Alexander Löffelholz fest.

Besonders hervorzuheben sei dabei die Zusammenarbeit des Geo-Naturparks mit den Städten und Gemeinden vor Ort. In jedem Jahr haben die Mitgliedskommunen die Chance, verschiedene Projekte zur nachhaltigen und umweltförderlichen Entwicklung einzureichen, die dann finanziell gefördert und vom Geo-Naturpark mit Fachexpertise unterstützt und begleitet werden.

„Wir werden uns dafür einsetzen, dass Lorsch auch in den kommenden Jahren verstärkt gemeinsame Projekte mit dem Geo-Naturpark entwickelt und umsetzt. Dieses Potenzial müssen wir nutzen“, zeigten sich davon auch der Lorscher CDU-Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Sonnabend sowie Vorstandsmitglied Luisa Froitzheim beim Besuch in der Geopark- Geschäftsstelle überzeugt.

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie ermöglicht es das Team des Geo-Naturparks, mittels innovativer Angebote, Interessierten neue Perspektiven für verschiedene Aktivitäten in der Region zu eröffnen.

Nicht nötig, stets weit weg zu sein

Eine interaktive Plattform beispielsweise vermittelt regelmäßig spannende Aufgaben oder Basteltipps, um den Familien in der Krise unterhaltsame Wege zur Beschäftigung aufzuzeigen. Wander- und Ausflugstipps in der Region machten zudem deutlich, dass ein erfüllter Urlaub nicht unbedingt in der Ferne stattfinden müsse, so die CDU.

Auch die gemeinsam mit der Stadt Lorsch initiierte Aktion unter dem Motto „Family Tour“, die derzeit läuft, biete viele Möglichkeiten, die Ferien trotz Corona sinnvoll und spannend zu gestalten, war sich die Runde im Lorbacher Haus einig.

„Der Geo-Naturpark entwickelt Projekte von höchster Qualität, die unsere Region in so vielfacher Weise bereichern. Auch wir als CDU Lorsch freuen uns darauf, in der kommenden Zeit verstärkt Aktivitäten des Geo-Naturparks in Anspruch nehmen zur dürfen“, so CDU-Vorsitzender Löffelholz abschließend. red

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