Lorsch

Leseschwarm Morgen geht es ums Thema Märchen

Prinzen, Hexen, Wölfe

Lorsch.Einen Abend unter alten Bekannten verspricht der in diesem Jahr erste Leseschwarm, der unter freiem Himmel stattfinden soll. Dornröschen, Schneewittchen, Rotkäppchen, Aschenputtel, der Wolf, der Froschkönig und andere Märchenfiguren lassen morgen (15.) einen ganz besonderen Gedichte-Abend unter dem Motto erwarten. Das Motto für den Leseschwarm lautet folglich „Und wenn sie nicht gestorben sind“.

Das sechsköpfige Leseschwarm-Team hat in diesem Jahr andere literarische Formen gewählt, die bekannte und unbekanntere, verstorbene oder noch lebende Autoren zum Anlass nahmen, drüber zu dichten. Zunächst sind es nun Märchen, gefolgt von Liedern und schließlich von Balladen.

Um Märchen im Gedicht geht es am nächsten Mittwoch. Auch eingefleischten Leseschwarm-Fans werden viele neue Namen im Programm entdecken – und manches Märchen wird gegen den Strich gebürstet, auf den Kopf gestellt oder auch mal auf zwei Zeilen verkürzt. Auch die Sicht auf so manche Heldin oder Hexe dürfte ungewöhnlich sein und manchem Prinzen wird wohl ein Zacken aus der Krone brechen.

Den Rahmen samt Rosenhecken, Knusperhaus und märchenhaftem Ambiente bietet ein Lorscher Privatgarten im Dietrich-Bonhoeffer-Ring 15, in dem die Lesung stattfindet. Auch die beliebte Pausenspeisung wird wieder dem Thema angepasst. „Nun hoffen wir auf märchenhaftes Wetter, damit alle unsere Wünsche in Erfüllung gehen“, freuen sich Renate Heidler, Heidrun Scheyhing, Alice Schnitzer, Ursula und Elmar Ullrich und Walter Wolfgarten auf eine so vielbesuchten wie verwunschenen Leseschwarm-Abend. Zuhörer sind willkommen, der Leseschwarm beginnt um 19 Uhr und kostet keinen Eintritt. Bei Regen findet der Leseschwarm im Nibelungensaal im alten Rathaus am Marktplatz statt.

Die weiteren Termine sind am 26. Juni „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?“ mit Balladen auf dem Klosterhügel im Welterbe-Areal (bei Regen im Schaudepot Zehntscheune) sowie am 28. August „Schläft ein Lied in allen Dingen“ mit „Liederlichen Gedichten“ auf der Terrasse des Palais von Hausen. red

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