Lorsch

Umwelt 20 Helfer der Einsatzeinheiten sammelten zwölf Tonnen Altpapier / Auch die Container wurden in Corona-Zeiten gut genutzt

Sammelerlös für Anschaffungen der Wehr

Lorsch.Seit über 48 Jahren sammelt die Freiwillige Feuerwehr Lorsch Altpapier ein. Mit den Erlösen aus den Sammlungen konnten schon sehr viele Anschaffungen getätigt oder unterstützt werden. „Damit konnte die Sicherheit für die Lorscher Bevölkerung und die Wehr maßgeblich erhöht werden, ohne dass dafür Steuergelder benötigt wurden“, sagte Franz-Josef Schumacher nach der jüngsten Aktion.

Das Ergebnis der Sammlung sei mit etwa zwölf Tonnen „nicht so berauschend“ gewesen. Er führte das aber zurück auf die Benutzung der am Feuerwehrhaus aufgestellten Container zu Corona-Zeiten. Allein im August seien dort etwa 14 Tonnen Papier hineingeworfen worden. Mit 20 Mitgliedern der Einsatzeinheiten, auf den Einsatz der Jugendfeuerwehr wurde verzichtet, konnte in sechs Bezirken das gebündelte Papier gesammelt werden. Alle Beteiligten seien registriert worden, auf eine Mund- und Nasenschutzmaske habe man zwar verzichtet, wohl aber die Corona-Abstandsregelungen beachtet.

Aus den kleineren Stichstraßen wurden die Bündel mit Sackkarren geholt. Benutzt wurden für die Aktion vier Traktorgespanne von Lorscher Landwirten, ein Transporter des städtischen Betriebshofs und ein Wechsellader-Fahrzeug der Feuerwehr. Alle beteiligten Kräfte wurden zum Mittagessen eingeladen. Wegen Corona hatte das in der Fahrzeughalle stattgefunden.

Stefanie Heinz, verantwortlich für die Arbeit mit den Lösch-Hasen, brachte gemeinsam mit Marcel Schneider Wurstsalat mit Pommes frites auf die Teller. Als Nachtisch servierten die beiden gebackene Apfelringe mit Vanillesoße.

Der Erlös aus den vierteljährlich durchgeführten Papiersammlungen und aus den Containern werde wieder für den laufenden Betrieb benötigt, erklärte Franz-Josef Schumacher, der als Vorsitzender des Feuerwehrvereins für die Finanzen verantwortlich ist. Wegen der Corona-Beschränkungen seien einige Veranstaltungen der Wehr ausgefallen, die für normalerweise für Einnahmen gesorgt hätten. Er appellierte an die Bevölkerung, alte Zeitungen, Prospekte oder Kataloge nicht einfach in die Papiertonne zu werfen, sondern sie der Feuerwehr zu liefern. ml

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