Lorsch

Sapperlott Förderverein des Kleinkunst-Theaters tagte

Sappa Lostra begrüßt die Mitglieder Nummer 199 und 200

Lorsch.„Sappa Lostra – der Freundeskreis“ nennt sich der gemeinnützige Lorscher Förderverein, „der dazu das ist, Geld zu sammeln und das Theater zu unterstützen“. Mit diesem Satz begrüßte der Vorsitzende Markus Langsdorf die zahlreich erschienenen Mitglieder zur Jahreshauptversammlung im Kleinkunst-Theater Sapperlot.

Dass es mit dem Verein aufwärtsgeht, zeigte sich an diesem Abend als Langsdorf mit dem Ehepaar Stefanie und Oliver Lannert die Mitglieder 199 und 200 vorstellte und ihnen ein kleines Präsent überreichte. Generell habe der Vorstand versucht, neue Mitglieder zu werben, sagt er. Gesucht würden auch Spender, vor allem Firmen. Der Erfolg sei bisher aber überschaubar.

Möglicher Besuch in der Moschee

Langsdorf erinnerte an die Führung in der Zehntscheuer. Es werde immer versucht, bei den Veranstaltungen die Verbundenheit mit Lorsch zu dokumentieren. In diesem Jahr wolle man nach den Sommerferien eine Führung in der Tabakscheune anbieten und eventuell im Spätjahr das Tabakmuseum besuchen.

Eine Diskussion ergab sich wegen der Frage, ob die Moschee der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde in Bensheim besucht werden solle. Alfred Riedmayer, Vorstandsmitglied von Sappa Lostra hat sie schon besucht und befürwortet die Idee. Mohammed Ishha, Leiter der Gemeinde, der zu der Versammlung eingeladen war, lud die Mitglieder ein. Ahmadiyya sei eine islamische Gesellschaft, die in vielen Ländern verfolgt werde. Sie habe allein in Deutschland etwa 35 000 Mitglieder. Die Gemeinde helfe Menschen in Notlagen. Der Vorstand wird noch entscheiden, ob der Besuch stattfindet.

Langsdorf bleibt Vorsitzender

Mit einem leichten Plus schloss der Kassenbericht von Angela Herb ab. Dass die Kasse gut geführt worden sei, betätigte Prüferin Petra Langsdorf. Auf ihren Antrag wurde der Vorstand entlastet. Unter der Regie von Wahlleiter Norbert Weinbach ging die Vorstandswahl schnell über die Bühne. Langsdorf wurde wieder zum Vorsitzenden gewählt, Heike Federmann zur Vertreterin und Angela Herb bleibt zuständig für die Finanzen. Da Beate Bender nicht mehr für das Amt der Schriftführerin kandidierte, wurde Jutta Jakob für diese Position gewählt. Dafür schied sie als Beisitzerin aus. Melanie Jünge trat auch nicht mehr an. Neu als Beisitzerin fungiert Claudia Loreth, zusammen mit Bernhard Blume und Alfred Riedmayer. Petra Langsdorf und Rita Burghardt wurden wieder zu Kassenprüferinnen gewählt.

Theaterchef Hans-Peter Frohnmaier dankte allen Unterstützern für ihr Engagement. Die Preise für die Vorführungen in Lorsch würden nicht subventioniert. Da helfe das Engagement von Sappa Lostra viel. Das Programm sei gut, könnte aber noch besser sein, sagte Frohnmaier. Es erhebe sich aber immer die Frage, ob ein neugieriges Publikum gewonnen werden könne. Wer ein neues Mitglied für die Sappa Lostra werbe, komme mitsamt der Werberin oder dem Werber in einen Lostopf für ein „Fünferprogramm“.

Am 7. Mai 2020 werde für Mitglieder von Sappa Lostra und solche, die es werden wollten, ein Kneipenquiz veranstaltet. Ab Dezember werde mit Karaoke ein neues Format angeboten. Weiterhin blieben der Kultursalon, der Lorscher Abt und Poetry Slam feste Programmbestandteile und ein Sommerfest werde es auch wieder geben. Zur Sprache kam auch das Kultursparbuch. Wer zehn Mal das Theater besucht, erhalte eine Freikarte. ml

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