Lorsch

Goldene Hochzeit Margarete und Manfred Hertel

Wahrer Glückstreffer

Lorsch.Margarete Hertel, geborene Gaukler, stammt aus der Steiermark in Österreich. Manfred Hertel, 75 Jahre, ist geborener Lorscher. Beide haben 1968 in der katholischen Pfarrkirche St. Nazarius geheiratet. Eigentlich wollte Margarete wieder zurück in ihre alte Heimat. Der Liebe wegen ist sie aber in Lorsch geblieben.

Bis zur Hochzeit war es ein langer Weg. Margarete kam mit 15 Jahren nach Deutschland, arbeitete zunächst als Zimmermädchen, dann in der Gastronomie und zum Schluss auch in Lorsch. Dort lernte sie 1965 bei einem Verwandten Manfred Hertel kennen. Der hatte in Bürstadt den Beruf eines Raumausstatters erlernt, wechselte einige Jahre nach Mannheim, ging dann zur Firma Möbel-Böhme in Lorsch. Nachdem diese Firma geschlossen wurde, wechselte er zur Langnese in Heppenheim, kehrte nach 15 Jahren aber wieder zurück nach Lorsch zur Firma 3K. Als auch diese Firma geschlossen wurde, ging er in Rente. Zwischen all diesen Jobs diente Manfred Hertel auch 18 Monate bei der Bundeswehr. Das Ehepaar, das seit 42 Jahren in der Schillerstraße wohnt, hat einen Sohn und eine Tochter und zwei Enkelkinder.

Engagiert bei den Schützen

Neben der Familie spielte vor allem der Lorscher Schützenverein bei den Hertels eine Rolle. Manfred Hertel ist seit 68 Jahren Mitglied und aktiver Luftgewehrschütze. Er schießt noch heute in der Seniorenmannschaft mit aufgelegtem Gewehr. Bis zu Beginn des Jahres engagierte er sich rund 45 Jahre im Vorstand.

Margarete Hertel kam 1967 zum Schützenverein und war zunächst aktive Schützin. Sie sorgte etwa 25 Jahre mit ihrem Team im Vergnügungsausschuss unter anderem dafür, dass die Teilnehmer bei Veranstaltungen verköstigt wurden. Das Sportschießen hat auch die Kinder begeistert, die ebenfalls aktive Schützen geworden sind. ml

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