Zwingenberg

Ferienspiele Die Gemeinschaft für Umweltschutz und Demokratie hatte zum erlebnispädagogischen Rundgang eingeladen

Als Fährtenleser am Melibokus

Archivartikel

Zwingenberg.Die Nähe zur Natur und der Einsatz für deren Schutz, beides liegt der Gemeinschaft für Umweltschutz und Demokratie (GUD) besonders am Herzen. Um eben jenes Interesse an Flora und Fauna auch beim Nachwuchs zu wecken, beteiligten die Kommunalpolitiker sich in diesem Jahr mit einem Beitrag an den Ferienspielen.

Die Ehrenamtlichen machten sich mit den Kindern im Alter von 9 bis 13 Jahren zu einem erlebnispädagogischen Spaziergang rund um den Melibokus auf. Dort konnten Teilnehmer nicht nur ihre unmittelbare Umgebung erkunden, sondern sie lernten auch etwas über deren Entstehung und Entwicklung. Mit Bildern aus dem Jahr 1900 erklärte GUD-Stadtverordneter Ulrich Kühnhold dem Quartett, wie die Gegend um Zwingenberg vor über hundert Jahren ausgesehen hat. Überdies skizzierte Kühnhold, selbst passionierter Jäger, die Entwicklung des Waldes seit dem Mittelalter.

Mit Picknick und Eis gestärkt

Die GUD-Stadtverordnete Nicola Späth brachte sich mit ihrem Spezialgebiet, nämlich Kenntnissen der Pflanzenwelt, ein und erkundete mit den Kindern verschiedene Wildpflanzenarten. Darüber hinaus lernten die Mädchen und Jungen auch diverse Tierarten der Umgebung kennen. Zunächst wurde mit Hilfe von Plakaten die verschiedenen wild lebenden Tiere vorgestellt, anschließend ging man als Fährtenleser gemeinsam auf die Suche nach Spuren von Dachsen oder Waschbären.

Abgerundet wurde der Spaziergang mit einem gemeinsamen Picknick, bei dem man den Blick auf die Heimatstadt Zwingenberg und deren Umgebung genoss. Wieder im Stadtpark, dem Ausgangspunkt der Exkursion, angekommen, gab es für alle zum Abschluss noch eine Runde Eis. Für die GUD war die Teilnahme an den Ferienspielen keine Premiere. Bereits vor einigen Jahren unternahm sie einen Ausflug zum nahegelegenen Naturschutzzentrum Bergstraße, um – wie in diesem Jahr auch – ein ebenso spaßiges wie lehrreiches Programm rund um die Natur zu bieten.

Die GUD will sich auch künftig dafür einsetzen, so Stadträtin Evelyn Berg, dass den Eltern in den Ferienzeiten ein verlässliches Betreuungsangebot für ihre Kinder geboten werde. In diesem Jahr war es zu vielen Angebots-Absagen gekommen, weil sich nur wenige Kinder angemeldet hatten (wir haben berichtet). sfe

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