Zwingenberg

Fahrradparkhaus

Besser Radweg beleuchten als Parkhaus bauen

Leserbrief zum Bericht „SPD: Stadt kann sich Parkhaus für Radfahrer nicht leisten“, BA vom 30. November

Kosten von 200 000 Euro oder mehr plus Vorplanungskosten für ein Fahrradparkhaus – ich kann nur voll und ganz den Vorschlag der SPD-Fraktion unterstützen, auf den Umbau des denkmalgeschützten Verladeschuppens auf der Park & Ride-Anlage zu verzichten und eventuell das Bauwerk an ein Freilichtmuseum zu verschenken.

Wem soll denn das Fahrradparkhaus dienen? Ich bin selbst zehn Jahre lang – ausgestattet mit dem Jobticket – nach Mannheim gependelt, hatte oft mein Fahrrad im Zug dabei, manchmal auch abgesperrt am Bahnhof deponiert. Geht heute noch sicherer an den Bügeln vor dem Verladeschuppen.

Der eigentliche Skandal dabei ist aber, dass die Pendler aus Rodau oder Fehlheim immer noch auf einem unbeleuchteten Fahrradweg unterwegs sein müssen. Im Herbst bedeutet das zum Beispiel Fahren in völliger Dunkelheit, und das über weite Wegstrecken. Dabei wird man auch noch ständig geblendet vom entgegenkommenden Autoverkehr, weil der Radweg zum Teil unterhalb des Straßenniveaus verläuft.

Diesen Tatbestand zu verändern, das wäre nach den bisherigen veröffentlichten Kalkulationen billiger und würde auch den Fußgängern nutzen – und zwar nachhaltig.

Helmut Sauler

Zwingenberg-Rodau

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