Zwingenberg

Punktlandung Trotz fehlender

Betreuung aller Schüler sichergestellt

Zwingenberg.Die Stadt Zwingenberg, der Landkreis Bergstraße und der Verein Zwingenberger Pro Kind haben nicht zu viel versprochen - den Worten sind Taten gefolgt: Die Modulbauten, die jetzt auf der Nordseite der Melibokushalle errichtet wurden, sind sichtbares Zeichen dafür, dass die Erweiterung der Schülerbetreuung um eine weitere (fünfte) Gruppe rechtzeitig zum Schuljahresanfang funktioniert hat.

Im Juni berichtete diese Zeitung unter der Überschrift "Schülerbetreuung: Modulbauten bestellt, Finanzierung gesichert" dass - entgegen anderslautender Nachrichten am Anfang des Kalenderjahres - nach den Sommerferien aller Voraussicht nach alle Kinder, die die Zwingenberger Grundschule besuchen und im Anschluss an den Unterricht einen Betreuungsplatz benötigen, diesen auch erhalten werden. Ebenfalls im Juni verschickte die Schülerbetreuung in Trägerschaft des Vereins Zwingenberger Pro Kind dann auf Basis der Kostenübernahme-Erklärungen von Kommune und Kreis und den Bauplänen des Schulträgers den Eltern die Platz-Zusagen und teilte mit: "Zum neuen Schuljahr werden wir - wenn alles wie geplant läuft - eine neue Gruppe eröffnen und diese in den Containern unterbringen. Auch die Kinder der 14:00-Uhr-Gruppe werden dort einen Platz finden. Somit können wir letztmals durch eine Erweiterung allen Anmeldungen gerecht werden. Dadurch ergibt sich eine tägliche Kinderzahl von 125 Kindern."

Wie Edeltraud Schröder-Bode, Vorsitzende von Pro Kind, gestern auf Anfrage des BA erklärte, wird es zwar erst im Laufe der nächsten Wochen "so richtig wohnlich" in den Containern werden, weil sich eine Möbellieferung verzögert hat und die starken Regenfälle gezeigt haben, dass noch eine undichte Stelle am Dach repariert werden muss, aber der zusätzliche Raum könne ab dem Einschulungstag der neuen Erstklässler am Dienstag benutzt werden: "Wir improvisieren ein wenig." Der "Dachschaden" sollte am Wochenende behoben werden. Und nachdem vor Monaten die Befürchtungen groß waren, dass es zu einem neuerlichen Engpass in der Versorgung mit Betreuungsplätzen kommen werde, kann pünktlich zum neuen Schuljahr festgestellt werden: Es sind noch Plätze frei.

Zum Schuljahr 2019/20 soll die Schülerbetreuung im Rahmen des "Paktes für den Nachmittag", einem Ganztagsprogramm des Landes, sichergestellt werden (wir haben ausführlich berichtet).

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