Zwingenberg

Freundschaft Rodauer Delegation besuchte das „Schwesterdorf“ Villa Vezzano bei Brisighella

Bier statt Rotwein genossen

Archivartikel

Rodau.Im Jahre 2013 wurden die ersten Kontakte gepflegt, in 2014 erfolgte dann die „Verschwisterung“ – und jetzt wird die Freundschaft gelebt: Während Zwingenberg seit fast zwei Jahrzehnten mit dem italienischen Brisighella ganz im Sinne europäischer Städtepartnerschaften offiziell verschwistert ist, hat sich der Stadtteil Rodau mit Villa Vezzano, einem Ortsteil von Brisighella, angefreundet. Beim Bierfest erfolgte seinerzeit die Besiegelung der freundschaftlichen Bande, auch jetzt war dieses Fest wieder der Anlass für den Besuch einer kleinen Reisegruppe aus Rodau. Wie Ute Müller berichtet, fand das „Festa della birra“ jetzt im Juli zum 17. Mal statt. Bei der Openair-Veranstaltung stehen an vier Abenden jeweils drei Bands auf der Bühne: „Die Stimmung ist grandios und das Publikum kommt aus allen Altersklassen. Die circa 500 Einwohner erleben in dieser Zeit fast 3000 Besucher täglich.“

Organisator Massimo Sangiorgi, Sohn von Brisighellas ehemaligem Rathauschef und Mitgründer der Partnerschaft Zwingenberg-Brisighella Cesare Sangorgi, begrüßte die Delegation aus Rodau von der Bühne aus. „Wir wurden lautstark gefeiert“, so Ute Müller: „Mittlerweile kennen wir auch schon viele Italiener. Man trifft sich wie alte Bekannte. Einfach unglaublich. Gesessen wird an den Tischen so gut wie nie, alles tanzt und feiert. Bei 30 Grad in der Nacht schmeckt das deutsche Bier auch denen, die sonst keins trinken.“

Die Brisighellesen lieben deutsches Bier und pflegen gute Kontakte zu Brauereien in der bayerischen Landeshauptstadt München (Paulaner / Hacker-Pschorr). Die Veranstalter-Gruppe nennt sich „I Luppoli“ (Luppoli = Hopfen). Im Jahr 2013 beispielsweise wurden innerhalb von vier Veranstaltungstagen immerhin 13 000 Liter Bier konsumiert.

Auf dem Reiseprogramm der Rodauer stand aber nicht nur das Bierfest. Tagesausflüge führten nach Rovereto, Bologna, Faenza und San Marino. Ein Abstecher nach Brisighella verstand sich von selbst. Zuhause in Rodau stand nach insgesamt 2300 gefahrenen Kilometern fest: „Auch der vierte Besuch war nicht unser letzter Besuch bei den Freunden. Einladungen haben wir sowieso.“ red

Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel