Zwingenberg

Auf Tour Rodauer Kameraden verbrachten tolles Wochenende in Köln und lernten die Domstadt unter Tage und von hoch oben kennen

Brandschützer genossen Kultur und Kölsch

Rodau/Köln.Am ersten August-Wochenende reisten elf Mitglieder der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rodau nach Köln. Im Mittelpunkt stand - neben dem Erkunden der Domstadt - die Pflege der Kameradschaft. Bei dem dreitägigen Ausflug waren daher zwei Führungen, aber auch ausreichend Zeit für Gespräche und gemeinsames Lachen sowie eigenständiges Umschauen mit eingeplant, wie Vorsitzender Heiko Götz in seiner Pressemitteilung schreibt.

Untergebracht waren die Kameraden im herrlich rustikalen "Kleinen Stapelhäuschen" in der Altstadt mit Sicht auf den Rhein und in direkter Nähe zum Dom und vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Bei bestem Wetter und guter Fernsicht erklommen die sportbegeisterten Kameraden die 533 Stufen des Doms und wurden für die Anstrengung mit einer wunderschönen Fernsicht über die Stadt belohnt.

Aber die Brandschützer betrachteten Köln nicht nur von oben: Bei einer zweistündigen Führung durch die Kölner Unterwelten machte sich die Gruppe auch mit der bewegten Stadtgeschichte zu Zeiten der Römer vertraut. Die Erläuterungen brachte den ein oder anderen zum Staunen, zu welchen baulichen Leistungen die Römer im Stande waren. Die Führung fand teilweise neun Meter unter dem heutigen Straßenniveau statt oder in einer Tiefgarage, wo alte Mauern und andere Überreste zu sehen waren. So konnten die Reisenden einen guten Einblick in Kultur und die technische Arbeit der Römer erhalten. Bei der Erkundung der Kölner Altstadt mit all ihren interessanten Sehenswürdigkeiten legten die Rodauer in drei Tagen immerhin knapp 40 Kilometer zu Fuß zurück. Die dabei verbrauchten Kalorien wurden durch den Genuss von Kölner Spezialitäten wieder ersetzt. Am Samstagabend stand zum Abschluss des Tages eine Altstadtführung mit Brauhausbesuch auf Kölner Mundart auf dem Programm. Hier staunten die Kameraden wieder nicht schlecht - neben interessanten Informationen und kurzweiligen Anekdoten erfuhren die Feuerwehrleute auch etwas über die Unterschiede, die es beim Kölsch gibt, dem typischen Kölner Bier.

Am Sonntag ging es dann nach einem deftigen Mittagessen und mit vielen Erinnerungen an den schönen Ausflug wieder in die Heimat zurück.

Die Freiwillige Feuerwehr lädt alle Bürger von Rodau dazu ein, sich im Feuerwehrverein - vielleicht sogar als aktiver Brandschützer in der Einsatzabteilung, gerne aber auch als passives Mitglied - zu engagieren. Die Brandschützer treffen sich an jedem letzten Sonntag eines Monats ab 9.30 Uhr zur gemeinsamen Ausbildung. red

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