Zwingenberg

Verschwisterung Italienische Partnerstadt bisher verschont

Brisighella ist coronafrei

Archivartikel

Zwingenberg/Brisighella.Ugo Forghierie, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in Zwingenbergs italienischer Partnerstadt Brisighella, und Petra Miraglia, Vorsitzende des Zwingenberger Freundeskreises, halten in Zeiten der Coronavirus-Krise noch engeren Kontakt als sonst. Jetzt erreichte Petra Miraglia die erfreuliche Nachricht aus der Schwesterstadt, dass es dort bislang noch keinen nachweislich an Covid-19 Erkrankten gegeben hat. Und das, obwohl Italien von dem Virus besonders heimgesucht wird.

Auch in den Nachbargemeinden Casola und Riolo habe es bislang noch keine entsprechenden Krankheitsfälle gegeben. Stand Mittwoch sei die Zahl der neuen Erkrankungen in der Provinz Ravenna – zu diesem „Landkreis“ gehört auch Brisighella – „zum dritten Mal in Folge gesunken“. Ugo Forghierie schreibt:

„Nur zehn neue Menschen sind mit dem Virus identifiziert worden. Am Samstag (14.3.) waren es 23, am Sonntag (15.3.) 22 neue Kranke, am Dienstag (17.3.) 14 und am Mittwoch (16.3.) zehn neue Fälle – eine wirklich hervorragende Entwicklung, die nicht durch unverantwortliches Verhalten zunichtegemacht werden sollte.“

4000 Kranke in der Emilia Romagna

Weiter heißt es in der E-Mail von Ugo Forghierie an Petra Miraglia: „Um die Zahl der Infizierten zu verringern, die italienweit momentan ohnehin immer noch zunehmen, muss bis zum nächsten Montag (23.3.) gewartet werden. Dann sind 14 Tage nach Beginn der Quarantäne vergangen und die Zahl der Heilungen ist hoffentlich größer als die Zahl der neuen Fälle.“

In der Emilia Romagna, dem „Bundesland“, in dem Brisighella liegt, gab es – Stand 18. März – 4000 positive Fälle von Coronavirus-Erkrankten. Von diesen befanden sich zum Zeitpunkt der E-Mail-Korrespondenz der beiden Freundeskreisvorsitzenden 1536 Personen zu Hause in Quarantäne, weil sie leichte Symptome hatten, die keine Krankenhausbehandlung erforderten. Auf Intensivstationen aufgenommenen wurden 223 Erkrankte. Die Zahl der Heilungen stieg – Stand 18. März und beschränkt auf die Emilia Romagna – auf 134 Menschen. Leider nehmen aber auch die Todesfälle zu: 396 wurden bis 18. März in der Emilia Romagna gezählt. Die E-Mail von Ugo Forghierie schließt mit der Feststellung: „Leider ist die Situation in den Regionen Bergamo und Mailand sehr ernst.“ mik

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