Zwingenberg

Theater Mobile

„Casanova“ als Film in zwei Teilen

Archivartikel

Zwingenberg.Große Liebe und leidenschaftliche Affären; weise Männer und bigotte Fanatiker; eine Frau in Soldatenkleidern und eine Nonne mit einem Geheimnis; große Feste und bittere Einsamkeit. Und in der Mitte: Giacomo Casanova. Der stumme Sohn einer venezianischen Theaterdiva, der erst Priester werden sollte, dann aber als Abenteurer, Gauner, Spion, Scharlatan und Liebhaber berüchtigt war, hat mit „Die Geschichte meines Lebens“ Weltruhm gelangte. Ein Meisterwerk, das wie kein anderes die Freiheit, die Lebenslust, die Opulenz, den Geschmack und den Geruch des Rokokos widerspiegelt.

Mit ihrer Eigenproduktion zum Thema Casanova feierten die Darsteller des Theaters Mobile im September 2019 eine erfolgreiche Premiere. Unter der Leitung von Danilo Fioriti entwickelten sie mit viel Lust am Absurden, am Romantischen und am Theater ein Kaleidoskop dieses übervollen Lebens. Sie folgten Giacomo von einem wilden Abenteuer in das Nächste, von Venedig, nach Neapel, nach Konstantinopel und nach Paris, vorbei an so vielen Frauen und immer auf der Suche nach der Einen.

Am Donnerstag und Freitag

Eine der Aufführungen des vergangenen Jahres haben die Mobilisten mit mehreren Kameras aufgezeichnet und zu einem Film geschnitten. Und eben den gibt es in zwei Teilen zu sehen, nämlich am Donnerstag, 11. Juni, sowie am Freitag, 12. Juni, jeweils von 20.15 bis 21.30. Der erforderliche Internet-Link steht auf der Webseite des Theaters Mobile zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei, um Spenden zugunsten des Buchautoren und Regisseurs Danilo Fioriti wird gebeten (die dazu erforderlichen Daten gibt es ebenfalls auf der Webseite des Mobile). red

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