Zwingenberg

Die Winterpause auf der B 3-Baustelle geht am 18. Januar zu Ende

Archivartikel

Zwingenberg.In zwei Wochen – am 18. Januar – wird die Pause auf der B 3-Baustelle beendet sein. Kurz vor dem Weihnachtsfest sind die Arbeiten am letzten der insgesamt sechs Bauabschnitte – wie im Zeitplan vorgesehen – unterbrochen worden. Allerdings werden die Bauarbeiter nicht, wie ursprünglich geplant, bereits am 11. Januar wieder anrücken, sondern eine Woche später: Ihr Arbeitgeber hat Corona-bedingte Kurzarbeit angeordnet, wie Bürgermeister Holger Habich in seinem jüngsten Magistratsbericht mitteilte. Trotz der Unterbrechung befindet sich das Bauprojekt im Zeitplan: Die Arbeiten an dem 105 Meter langen, als 5 b bezeichneten Abschnitt zwischen der Einmündung zur Postfiliale beziehungsweise zur Metzgerei im Süden und dem Evangelischen Gemeindehaus im Norden sollen spätestens im April beendet sein.

Nach wie vor ist der Abzweig von der Bundesstraße 3 auf die „alte Bergstraße“ (Alsbacher Straße) aus keiner Richtung passierbar und der Shuttle-Bus für die Linie 669 nutzt als Querverbindung zwischen B 3 und Alsbacher Straße die Rheinstraße, auf der ein absolutes Halteverbot angeordnet ist.

Wird im April dann der allerletzte Bauabschnitt zwischen dem Kreisel am Rewe-Markt im Süden und dem Abzweig Alsbacher Straße im Norden vollendet sein, dann sind acht Millionen Euro in die Runderneuerung von insgesamt 920 Meter Strecke investiert worden. Modernisiert wurden Fahrbahn, Bürgersteige, Bushaltestellen, Parkplätze und Grünstreifen. Und unter der Oberfläche hat sich auch viel getan: Unter anderem wurden im Bereich Löwenplatz bis Bahnhofstraße knifflige Kanalarbeiten erledigt. Mit Ausnahme der Erneuerung privater Hausanschlüsse werden die Kosten aus Steuermitteln getragen: Der Bund bezahlt als Baulastträger der Bundesstraße 3 die Fahrbahnerneuerung, die Stadt kommt – nach Abschaffung der Straßenbaubeiträge – für Bürgersteige, Bushaltestellen, Parkplätze und Grünstreifen auf. Arbeiten an den Kanal- und Wasserleitungen werden in den Gebührenhaushalten finanziert. Und in Energie- und Kommunikationsleitungen investieren die entsprechenden Dienstleister. / mik

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