Zwingenberg

Einsatz FFW und Fachfirma beseitigten ausgelaufenen Treibstoff

Dieselspur zog sich bis nach Seeheim

Zwingenberg.Die Spur führte nach Seeheim– also die Dieselspur, die ein Autofahrer jetzt in Zwingenberg und bei seiner Weiterfahrt an die nördliche Bergstraße hinterlassen hat. Im ältesten Bergstraßenstädtchen kümmerte sich zunächst die örtliche Freiwillige Feuerwehr um den ausgelaufenen Treibstoff, wie stellvertretender Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Zecher mitteilt:

Unter Einsatzleitung seines Kollegen Reiner Schellhaas rückten 18 Kameraden mit vier Fahrzeugen aus, um in den Kreuzungsbereichen Walter-Möller-Straße/B 3 sowie Alsbacher Straße/B 3 den Treibstoff zu binden, aufzunehmen und fachgerecht zu entsorgen. Angesichts des Ausmaßes der Verunreinigung schalteten die Einsatzkräfte, darunter auch die Polizei, dann jedoch ein Unternehmen ein, um den weiteren Verlauf der Dieselspur über die Ortsgrenzen hinaus zu beseitigen – bis der Verursacher dann im besagten Seeheim dingfest gemacht werden konnte. Ihm steht nun eine Rechnung ins Haus, im konkreten Fall ist der Einsatz von Feuerwehr und Fachfirma kostenpflichtig.

In seiner Einsatzbilanz der vergangenen Tage meldete Zecher auch einen Einsatz, der die Feuerwehr zur Zwingenberger Jugendherberge führte. Dort hatte sich ein Junge beim Übersteigen eines Zaunes verheddert und verletzt. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die Retter des Deutschen Roten Kreuzes, DRK Zwingenberg, den Verletzten jedoch bereits aus seiner misslichen Lage befreien können und medizinisch erstversorgt. mik

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