Zwingenberg

Wohnhausbrand Essen, Medikamente und Kleidung besorgt

DRK-Helfer noch bis abends im Einsatz

Zwingenberg.Beim Brand eines Wohnhauses in der Straße Lange Hart am Montagmorgen war auch die DRK-Ortsvereinigung Zwingenberg im Einsatz. Um 4.38 Uhr wurden die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes von der Leitstelle Bergstraße alarmiert. Die Feuerwehr Zwingenberg war bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Die DRK-Helfer hatten die betroffenen Hausbewohner mit zwei Mannschaftstransportwagen zur DRK-Unterkunft Zwingenberg gebracht. Anschließend halfen die Einsatzkräfte bei der Evakuierung der umliegenden Nachbarhäuser und brachten die Bewohner ebenfalls in die DRK-Unterkunft. Dort wurden zwischenzeitlich 14 Personen betreut. Mitarbeiter der Notfallseelsorge Bergstraße unterstützten die DRK-Helfer. Verpflegung und Getränke für die Betroffenen und die Einsatzkräfte – rund 80 bis 100 Personen – wurden besorgt und verteilt.

Mit dem Rettungswagen und dem Notfall-Krankentransportwagen wurden die Löscharbeiten der Feuerwehr abgesichert, der hauptamtliche Rettungsdienst wurde aus dem Einsatz ab gelöst. Der Rettungswagen des DRK-Ortsvereins war noch bis 18.15 Uhr im Einsatz und sicherte die Nachlöscharbeiten ab.

Bei der Betreuung und der Verpflegung wurden Helfer vom DRK Alsbach hinzugezogen. „Hier sieht man einmal mehr, dass die kreisübergreifende Zusammenarbeit nicht nur bei Diensten und Übungen sehr gut funktioniert, sondern auch bei einem solchen Großeinsatz“, betont Bereitschaftsleiter Udo Bächer. Für die Betroffenen aus dem Brandhaus wurde Kleidung aus der DRK-eigenen Kleiderkammer zur Verfügung gestellt.

„Nicht nur für Bedürftige ist unsere Kleiderkammer sehr wichtig, sondern auch für solche Notfälle wie ein Wohnhausbrand. Die Bewohner aus dem Brandhaus hatten nur die Sachen am Leib und sonst keinerlei Kleidung“, so Bächer.

Des Weiteren besorgten die DRK-Mitarbeiter wichtige Medikamente für die Betroffenen. Das geschah in Zusammenarbeit mit der zuständigen Hausarztpraxis und der Stadtapotheke Zwingenberg. In der Zwischenzeit wurden auch Hygieneartikel besorgt und an die Betroffenen abgegeben.

Ersatzwohnung beschafft

Schnell und unbürokratisch organisierte die Stadtverwaltung Zwingenberg eine vorübergehende Wohnmöglichkeit für die Betroffenen, denn das Brandhaus ist unbewohnbar. Die Bewohner der Nachbargebäude konnten nach einigen Stunden wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Insgesamt waren die Helfer der DRK-Bereitschaft (Einsatzabteilung) Zwingenberg sowie DRK-Abteilung „Wohlfahrt und Soziales“ mit 19 Helfern im Einsatz. Das DRK Alsbach war mit drei Helfern vor Ort.

„Einen Einsatz in dieser Größenordnung haben wir nur alle paar Jahre, dennoch können wir sagen, dass alles sehr gut geklappt hat“, zieht Udo Bächer zufrieden Bilanz. red

Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel