Zwingenberg

Kommunalpolitik GUD zur Innenstadtentwicklung

Eichen sollen Festplatz nicht weichen

Archivartikel

Zwingenberg.Die Pläne zur Bebauung rund um die Melibokushalle haben vor einigen Monaten viele Fragen aufgeworfen und sind am 22. Februar intensiv auf einer Bürgerversammlung diskutiert worden (wir haben berichtet). In einer Pressemitteilung nimmt die Gemeinschaft für Umweltschutz und Demokratie (GUD) nun Stellung zu dem in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung vom Magistrat unterbreiteten Vorschlag für einen Bebauungsplan. Ulrich Kühnhold, Fraktionsvorsitzender der GUD, schreibt:

„Die Bauleitplanung wird in ihren Grundzügen von der GUD positiv bewertet. Denn darin werden die notwendige Erweiterung der Melibokusschule und die Erschließung des alten Bauhofareals für sozialen Wohnungsbau geregelt. Zusätzlich werden wichtige Forderungen der Bürgerversammlung festgeschrieben, insofern von einer weiteren Bebauung des Melibokusparkplatzes abgesehen wird. Diese Berücksichtigung des Bürgerwillens wird von der GUD begrüßt.“

Weiter heißt es: „Allerdings ist es für die GUD unverständlich, dass - nachdem wesentliche Elemente des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes am Melibokusparkplatz gestrichen wurden - die Überreste des Konzeptes in dem Bebauungsplan verankert werden, ohne die veränderten Raumbezüge und Proportionen nochmals überprüfen zu lassen. Soll hier ein weiterer Wildwuchs an Bebauung, wie an der südlichen Platanenallee, ermöglicht werden?“

Der von der GUD eingebrachte Änderungsantrag in der Stadtverordnetenversammlung, den Erhalt bestehender Bäume – es handelt sich unter anderem um stattliche Eichen – in die Vorgaben des zu beschließenden Bebauungsplanes rund um den Melibokushalle aufzunehmen, sei leider nicht von den anderen Parteien unterstützt worden. Die GUD fragt: „Soll jetzt der komplette Baumbestand am Melibokusparkplatz der Gestaltung eines Festplatzes geopfert und durch vereinzelte Neupflanzungen ersetzt werden?“ Abschließend heißt es in der Pressemitteilung: „Die Gemeinschaft für Umweltschutz und Demokratie wird das Vorhaben weiterhin kritisch-konstruktiv begleiten.“ red

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