Zwingenberg

SC Rodau Bei der 17. Auflage des „Mensch ärger dich nicht“-Turniers war Ingrid Hartmann die Siegerin

Elektroroller für das größte Würfelglück

Archivartikel

Rodau.Ob Josef Friedrich Schmidt geahnt hat, dass sein Spiel einmal so vielen Menschen Spaß bereiten würde: Der Gründer der Schmidt Spiele veröffentlichte sein Brettspiel „Mensch ärgere dich nicht“ erstmalig im Jahre 1910 und vier Jahre später ging es in Serie. Bis heute wurden mehr als 90 Millionen Exemplare verkauft und trotz immer ausgeklügelter Konkurrenz auf dem Spielemarkt ist es immer noch beliebt.

So beliebt, dass es sogar Turniere gibt. In Rodau veranstaltete der SC Rodau jetzt die 17. Auflage seines „Mensch ärgere dich nicht“-Turniers im Vereinsheim. Pro Spieler wurden 4 Euro Startgeld verlangt, dafürkonnte man mit Glück und guter Strategie am Ende als Sieger einen Elektroroller mit nach Hause nehmen.

In diesem Jahr waren Ingrid Hartmann und Simone Deutsch genau punktgleich und mussten in einem Stechen den ersten Platz ausspielen, ohne allerdings selbst zu wissen, dass es schon um den Gesamtsieg ging. Um die Entscheidung nicht in die Länge zu ziehen, wurde nur mit einem Hütchen gespielt.

Alle standen schließlich um den letzten Spieltisch herum, um zu sehen, wer das Würfelglück auf seiner Seite hat. Der Hauptgewinn ging schließlich an Ingrid Hartmann, die noch am gleichen Abend die erste Probefahrt mit ihrem neuen Elektroroller unternahm. Die Zweitplatzierte bekam einen Einkaufsgutschein über 25 Euro überreicht. Auf den dritten Platz landete Steffi Gellert, die sich über eine Flasche Sekt freuen konnte. Auch sie hatte erst im Stechen gegen den punktgleichen Marcel Eckart gewonnen. Hier wurde allerdings die Entscheidung mit einem Würfel herbeigeführt.

Das Turnier hatten Brigitte Gellert und Pia Kiesling wieder perfekt organisiert. Die Turnierleitung hatten Barbara Göschka und Wolfgang Gellert. Und wie immer zeigte sich im Spielverlauf, dass Trumpf und Scheitern oft nur ein paar Würfel auseinanderliegen.

„Nein – nicht rausschmeißen!“

Im Vereinsheim vermischten sich am Abend dann laute Lacher, verzweifelte „Nein – nicht rausschmeißen“-Rufe und „bitte eine Sechs“ zu einem Geräuschpegel, der wahrscheinlich über dem am Arbeitsplatz zugelassenen Dezibel lag. Und natürlich wurde sich wieder an allen Tischen – dem Titel des des Spiels zum Trotz – ganz wunderbar geärgert. tn

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