Zwingenberg

Europawahl Kandidatin Srita Heide referierte und diskutierte auf Einladung der CDU Zwingenberg

EU: Die Vorteile überwiegen

Zwingenberg.Der Stadtverband der Zwingenberger Christdemokraten hatte kürzlich zu einem Stammtisch mit dem Schwerpunktthema Europa eingeladen. Als Referentin war Srita Heide zu Gast, die auf Platz vier der hessischen CDU-Landesliste zur Europawahl kandidiert. Da Frau Heide nicht nur eine engagierte Kommunalpolitikerin, sondern auch Vorsitzende der Frauen-Union-Arbeitsgruppe „Europa“ ist, erlebten die Teilnehmer einen engagierten und detaillierten Vortrag. Durch gezielte Fragen konnten die Zuhörer sich aktiv beteiligen. Und durch die lockere Atmosphäre gelang es auch, eine lebhafte Diskussion anzuschließen.

Die Vortragende erläuterte die Funktionen der einzelnen Gremien des Europaparlaments und beantwortete Fragen, was Europa für den Einzelnen oder auch für die Gesellschaft bedeutet. Es zeigte sich, dass europäische Entscheidungen auch auf den Alltag Einfluss haben. So zum Beispiel die Abschaffung der Roaming-Gebühren. Oder durch die finanzielle Unterstützung von Studierenden bei einem Auslandsaufenthalt an europäischen Partnerhochschulen.

Natürlich gebe es auch Negativ-Beispiele, die bei der Bevölkerung Unverständnis hervorrufen. Aber die Diskutanten waren sich darin einig, dass die Vorteile überwiegen: Als da sind der Wegfall von Grenzen, der jahrzehntelange Frieden und die wirtschaftliche Stabilität. Nicht zu vernachlässige sei der Aspekt, dass der gemeinsame Wirtschaftsraum auch eine gute Basis bei Verhandlungen und Abkommen mit anderen Großmächten sei.

„Viele Themen – von der Landwirtschaft und Infrastruktur bis hin zu Bildung und Digitalisierung – werden mit Unterstützung der Europäischen Union umgesetzt, ohne dass das den Menschen bewusst ist. Das liegt aber meist nicht an den Bürgern, sondern an uns Politikern. Wir müssen Europa so kommunizieren, dass es die Menschen mit Händen greifen können“, so Srita Heide. „Europa sollte regelmäßig auf unserer kommunalpolitischen Agenda sein“, ergänzt Birgit Heitland, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des CDU-Stadtverband Zwingenberg. Sie wies darauf hin, dass auch in den Kreis Bergstraße erhebliche EU-Fördermittel fließen. Aufgrund diverser Förderprogramme erhielt der Landkreis in den Jahren 2014 bis 2018 rund 37 Millionen Euro EU-Mittel. red

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