Zwingenberg

Ausstellung Vera Fles-Schönegge zeigt ab 19. Oktober einen Querschnitt ihres Schaffens

Exemplarische Landschaften

Zwingenberg.Die Stadt Zwingenberg weist auf eine Ausstellung von Vera Fles-Schönegge hin. Die Künstlerin zeigt auf Einladung des Magistrats in der Remise beim Alten Amtsgericht (Obertor 1) unter der Überschrift „Malerei“ einen Querschnitt ihres Schaffens.

Die Werkschau wird am Freitag, 19. Oktober, 18 Uhr, eröffnet und ist bis zum 11. November jeweils samstags von 14 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Die Teilnehmer der Vernissage werden von Bürgermeister Holger Habich begrüßt, die einführenden Worte spricht Roland Held.

Vera Fles-Schönegge, Jahrgang 1943, wurde in Split (Jugoslawien) geboren und ist in Buenos Aires (Argentinien) aufgewachsen. Sie studierte zunächst Zeichnen und Malerei bei Professor Battle-Planas und E. da Silva an der Kunstakademie in Buenos Aires (1959 bis 1963), später dann Angewandte Grafik mit dem Schwerpunkt Illustration und Fotografie an der Hochschule für Gestaltung in Düsseldorf sowie Akt-und Portrait bei Professor Pfannmüller, ebenfalls in Düsseldorf.

Ein längerer Studienaufenthalt in Italien schloss sich an (1965 bis 1968). In den Jahren 1968 bis 1973 folgte ein Studium der Kunstpädagogik und Kunsttheorie an der Goethe-Universität Frankfurt. In dieser Zeit wurde Fles-Schönegge Mitherausgeberin der „ad-hoc-Thesen“ zur „Visuellen Kommunikation“, Gründungsmitglied und Redakteurin der Zeitschrift „Ästhetik und Kommunikation“ sowie des Instituts für Kunst und experimentelle Ästhetik (IKÄ).

Von 1974 bis 1997 arbeitete und lehrte sie Malerei und freies Zeichnen an der Städelschule Frankfurt und leitete künstlerische Lehrgänge. Seit 2000 lebt und arbeitet Vera Fles-Schönegge in Darmstadt. red

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