Zwingenberg

Verschwisterungsjubiläum 25-köpfige Delegation aus der französischen Partnerstadt am Wochenende in Zwingenberg

Freundschaft mit Pierrefonds besteht seit 50 Jahren

Archivartikel

Zwingenberg.Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Zwingenberg und Pierrefonds reist am bevorstehenden Wochenende eine 25-köpfige Delegation aus Frankreich ins älteste Bergstraßenstädtchen. Wie die Stadtverwaltung mit Bürgermeister Holger Habich an der Spitze und der Zwingenberger Freundeskreis Pierrefonds unter der Leitung von Christine Baldauf mitteilen, ist auch die Bevölkerung zur Teilnahme an der Feier des runden Geburtstags eingeladen. Gelegenheit dazu besteht am Sonntag, 2. September, auf dem Begegnungshof der Sonnenkinder im Stadtteil Rodau.

Auf dem Gelände der Elterninitiative für Kinder mit und ohne Handicap an der Hauptstraße 42 geht es bei der öffentlichen Veranstaltung ab 10 Uhr um einen „Gedankenaustausch zur Zukunft der europäischen Städtepartnerschaften im 21. Jahrhundert“.

Zu dieser öffentlichen Veranstaltung sind nicht nur Bürger, sondern auch die Repräsentanten von Zwingenberger und Rodauer Vereinen eingeladen. Bei der Begegnung zwischen Franzosen und Deutschen soll gemeinsam über Begegnungsmöglichkeiten nachgedacht werden. Es ist kein Geheimnis, dass die Kontakte zwischen Zwingenberg und Pierrefonds mittlerweile nahezu ausschließlich offiziellen Charakter haben und von den Mitgliedern der Partnerschaftsvereine sowie Repräsentanten aus Politik und Verwaltung aufrechterhalten werden. Begegnungen von Vereinen oder Schulen gibt es nicht mehr.

Es geht ums Überleben

Für die Zwingenberger Vereine ergibt sich bei dem geplanten Treffen die Möglichkeit, um sich den französischen Freunden vorzustellen und Anknüpfungspunkte für weitere Kontakte zu besprechen. Der groß angelegte, akademisch klingende Titel „Gedankenaustausch zur Zukunft der europäischen Städtepartnerschaften im 21. Jahrhundert“ sollte also nicht in die Irre führen – es geht ganz profan um die Frage, wie die Verschwisterung zwischen den beiden Städte überleben kann.

Der Startschuss für das gemeinsame Wochenende von Franzosen und Deutschen wird am Nachmittag des 31. Augusts, Freitag, nach der Anreise der Gäste mit der Begrüßung im Rathaushof gegeben. Die Besucher werden auf die gastgebenden Familien verteilt und alle treffen sich dann um 19 Uhr zu einem Sektempfang auf der Terrasse des „Bunten Löwen“, um von dort aus zur Jubiläumsveranstaltung im benachbarten Restaurant zusammenzukommen. Auf dem Programm des kleinen Festaktes stehen Ansprachen von Bürgermeister Holger Habich, Stadtverordnetenvorsteherin Birgit Heitland, Bürgermeisterin Michèle Bourbier und des Beigeordneten Damien Baratte, gefolgt von der Ansprache der Vorsitzenden des Zwingenberger Freundeskreises Christine Baldauf. Nach der Unterzeichnung der Jubiläumsurkunden erfolgt das musikalisch begleitete Singen der Europahymne. Ab 20.15 Uhr wird das Abendessen serviert.

Das Programm wird am 1. September, Samstag, ab 9 Uhr mit einem Tagesausflug nach Frankfurt fortgesetzt. In der Main-Metropole folgt um 10 Uhr eine Stadtführung, die Zwingenbergs Bürgermeister Habich leitet und die mit der Besichtigung der restaurierten beziehungsweise wiederaufgebauten Altstadt, des Kaiserdoms, der Paulskirche, des Eisernen Stegs, des Goetheplatzes und anderen Orten mehr einhergeht. Mit Beginn der Mittagspause um 13 Uhr gibt es freie Zeit für die Mitreisenden und dabei Gelegenheit zum Mittagessen oder für Einkäufe. Um 15 Uhr treffen sich Gäste und Gastgeber auf dem Goetheplatz, um zum Maintower zu laufen und von der Aussichtsplattform aus Frankfurt von oben zu betrachten. Ab 17 Uhr geht es weiter ins Restaurant „Gerbermühle“, wo man ab 18 Uhr das Abendessen einnimmt. Gegen 21 Uhr will die Gruppe wieder zurück in Zwingenberg sein.

Am 2. September, Sonntag, wird das Programm ab 10 Uhr bei den Sonnenkindern mit der öffentlichen Veranstaltung „Gedankenaustausch zur Zukunft der europäischen Städtepartnerschaften im 21. Jahrhundert“ fortgesetzt.

Das Mittagessen nehmen Gäste und Gastgeber dann entweder im Restaurant „Bunter Löwe“ oder in den Familien ein. Am Nachmittag erfolgt die Verabschiedung der Gäste und die Abreise auf dem Melibokusparkplatz. mik/red

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