Zwingenberg

Kunst Marion T. Mentges stellt ab dem 26. Mai auf Einladung der Gruppe Offenen Kirche Installationen zum Thema Wasser aus

Im Gotteshaus auf dem Berg gibt’s „Begegnungen im Fluss“

Archivartikel

Zwingenberg.Die Künstlerin Marion T. Mentges stellt in der Evangelischen Bergkirche Werke zum Thema „Wasser“ aus. Die Eröffnung der Ausstellung ist auf den 26. Mai, Samstag, 17 Uhr, terminiert. Veranstalter sind die Akteure der Gruppe „Offene Kirche“ der Evangelischen Kirchengemeinde Zwingenberg unter Leitung von Renate Weber und Irmgard Wagner; die einführenden Worte spricht die Zwingenberger Malerin Ulrike Fried-Heufel.

Marion T. Mentges hat in der Zeit von 1990 bis 1996 ein Studium der Freien Bildenden Kunst an der heutigen Kunsthochschule Mainz absolviert und ein Diplom in Malerei und Skulptur erworben. Sie war Meisterschülerin bei Prof. Klaus Jürgen-Fischer und Prof. Elfi Knoche-Wendel; sie ist Mitglied im Deutschen Werkbund sowie im Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Berlin und arbeitet in Ateliers in Mainz und Berlin. Seit 1991 stellt sie im In- und Ausland aus. Ihre künstlerischen Schwerpunkte liegen auf Malerei, Skulptur und Rauminstallation, dabei arbeitet sie auch mit Kindern und Jugendlichen.

Grundlage des Lebens

Wasser als Grundlage des Lebens ist seit langem eines der Hauptthemen im Werk der Künstlerin Marion T. Mentges. Mit der Installation in der Bergkirche reagiert sie auf die räumlichen Gegebenheiten, aber auch auf den Charakter des Gotteshauses als religiöse Begegnungsstätte.

Das wird auch durch den Titel der Installation „Begegnung im Fluss“ deutlich. Tritt man in die Kirche ein, sieht man sofort die großräumigen zarten Voiles, die sich farblich bemalt durch die Kirche schlängeln und einen Fluss symbolisieren. Am Rand und in diesen Voiles stehen gebogene Holzstelen, die als Menschen begriffen werden können. Stücke von gebrochenen Holzstelen finden sich am Boden.

„Begegnung im Fluss“ soll in einem übertragenen Sinn verstanden werden. Begegnungen können vielfältig sein, nichtssagend, in einem intensiven Austausch bestehend, beglückend, scheiternd. Sie können mit anderen Menschen stattfinden, mit sich selbst, mit Gott.

Mit dieser Ausstellung knüpft Marion T. Mentges an frühere Installationen in Kirchen und öffentlichen Räumen an, wie zum Beispiel im Museum für antike Schifffahrt, Mainz, in der Katharinenkirche in Oppenheim, in der evangelischen Kirche Hochheim, im Rathaus Schöneberg Berlin, in der Bauhausuniversität Weimar, in der Europeen Business School Oestrich-Winkel.

Die Ausstellung wird bis zum 22. Juni freitags, samstags und sonntags jeweils von 15.30 bis 17 Uhr zu sehen sein. red

Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel