Zwingenberg

Melibokusschule Am Dienstag werden 70 Erstklässler eingeschult

Jede Klasse hat einen Saal, aber die Schule zu wenig Platz

Archivartikel

Zwingenberg.Mit drei ersten Klassen startet die Zwingenberger Grundschule ins neue Schuljahr 2018/19, informierten Schulleiterin Ute Breuser und ihre Stellvertreterin Ulla Heß gestern bei einem Pressegespräch. Während für die Zweit- bis Viertklässler der Unterricht nach den Sommerferien bereits am kommenden Montag wieder beginnt, haben die neuen Melibokusschüler noch einen Tag länger frei: Sie werden am Dienstag eingeschult.

Der Startschuss in den neuen Lebensabschnitt nach der Kindergartenzeit wird für die Erstklässler ab 9 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Evangelischen Bergkirche gegeben, daran anschließend erfolgt ab 10 Uhr die eigentliche Einschulung in der Melibokushalle. Die rund 70 Mädchen und Jungen lernen ihre Klassenlehrerinnen Brigitte Konrad, Sabine Hesse und Lisa Marschall allerdings nicht erst im Rahmen der Einschulung kennen: Bereits vor den Schulferien kam es zu ersten Begegnungen zwischen den zu diesem Zeitpunkt noch Kindergartenkindern und den Pädagoginnen.

Weitere Container im Herbst

Mit den rund 230 Kindern, die ab nächste Woche die Grundschule besuchen werden, gerät der Schulbetrieb allerdings an seine räumlichen Grenzen. Für jede Klasse steht zwar ein Klassensaal zur Verfügung, für die weitere pädagogische Arbeit müssen jedoch dringend Räume zur Verfügung gestellt werden. Der Landkreis Bergstraße ist als Schulträger für die Gebäude zuständig und weiß um das Problem. Gelöst werden soll es mit Containern, deren Aufstellung im Spätsommer/Herbst erfolgen soll.

Dort sollen dann beispielsweise die Vorlaufkurse, in denen Kinder, die bei der Anmeldung zur Einschulung noch nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, oder die Teilnehmer des Sprachheilunterrichts betreut werden.

Als feste Größe zum 18-köpfigen Kollegium gehört mit dem Start ins neue Schuljahr die Zwingenbergerin Lisa Marschall, sie folgte auf die Stelle des vor den Sommerferien in den Ruhestand verabschiedeten Georg Niedermayer (wir haben berichtet). Wie Frau Marschall, die bereits in Zwingenberg unterrichtet hat, ist auch Sozialpädagoge Michael Antoni kein neues Gesicht an der Schule, aber in neuer Funktion im Team:

Er übernimmt mit einer Viertel Stelle die sogenannte „unterrichtsbegleitende Unterstützung“ von Kindern, Lehrern und Eltern. Mit dem als „UBUS“ bezeichneten Konzept des Kultusministeriums, mit dem den Schulen die Beschäftigung von sozialpädagogischen Fachkräften ermöglicht wird, sollen die soziale Integration von Kindern gefördert sowie mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit ermöglicht werden.

Schülerbetreuung: Alle versorgt

Thema beim Pressegespräch war auch die Situation der Schülerbetreuung, bei der es in den vergangenen beiden Jahren jeweils zu Engpässen gekommen war, weil immer mehr Zwingenberger Grundschüler einen Betreuungsplatz benötigen. In den Sommerferien des vergangenen Jahres ließ der Kreis Bergstraße als Schulträger bekanntermaßen Container auf der Nordseite der Melibokushalle aufstellen, um der Schülerbetreuung in Trägerschaft des Zwingenberger Pro-Kind-Vereins weitere Räume zur Verfügung stellen zu können. Für das bevorstehende Schuljahr gilt – Stand gestern:

Die rund 120 Mädchen und Jungen, die eine Betreuung nach der Schule benötigen, sind versorgt. Möglich wurde das durch Platz-Sharing.

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