Zwingenberg

Einsatz 40 Helfer bewegen in der Kernstadt innerhalb von sechs Stunden rund 4,5 Tonnen Nadelholz / Obolus kommt dem Brandschützer-Nachwuchs zugute

Jugendwehr schreddert 1200 Christbäume

Zwingenberg.Bei sonnigem und trockenem Januarwetter sammelte die Jugendfeuerwehr Zwingenberg jetzt in der Kernstadt die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Wie Jugendwart Stefan Diefenbach berichtet, entsorgten die Nachwuchs-Brandschützer 1200 Nadelbäume. 40 Helfern waren mit fünf Fahrzeugen sowie einem Traktor sechs Stunden lang im Einsatz. Dabei bewegten die Ehrenamtlichen ein Gesamtgewicht von rund 4,5 Tonnen. Unterstützt wurde die Jugendfeuerwehr von Kameraden der Einsatzabteilung. Ihr gilt der besondere Dank von Jugendwart Diefenbach: „Ohne die Unterstützung der Einsatzabteilung wäre es für die Jugendfeuerwehr nicht möglich, die Entsorgung einer derart großen Zahl von Weihnachtsbäumen zu bewältigen.“

Lob und Dank zollt Diefenbach auch den ehrenamtlichen Rettern der DRK-Bereitschaft unter Leitung von Udo Bächer. Auch einige DRK-Ersthelfer waren mit einem ihrer Fahrzeuge im Einsatz. Stefan Diefenbach zieht begeistert Bilanz: „Abgestimmt wie ein Uhrwerk erbrachten alle Helfer eine super Leistung.“

Damit der Tag der Sammlung reibungslos ablaufen kann, muss im Vorfeld Vieles organisiert werden: So mussten beispielsweise die Zutaten für die Verpflegung von rund 40 Personen besorgt werden, die mit Frühstück und Mittagessen bewirtet wurden. Fahrzeuge und Fahrer mussten organisiert werden, denn die Jugendlichen der Nachwuchswehr dürfen noch nicht ans Steuer. Überdies musste die Entsorgung der Bäume geregelt werden: Wohin mit dem Grünzeug? In Zwingenberg wurden sie geschreddert und auf die Kompostierungsanlage gefahren. Nach getaner Arbeit trafen die Akteure sich im Gerätehaus. Dort warteten Karl Machleid, Karl-Heinz Zecher, Giacomo Tasca und Peter Schmidt, die in diesem Jahr das Küchenteam bildeten, mit einem leckeren Mittagessen auf die Sammler. Dafür stand das Quartett sechs Stunden am Herd. Serviert wurde deftige Hausmannskost, nämlich eine kräftige Hühnersuppe mit Einlage und ein Kartoffel-Linseneintopf mit Bauchfleisch und Würstchen.

Spenden sind noch möglich

Stefan Diefenbach abschließend: „Das war für die Jugendfeuerwehr Zwingenberg ein rundum gelungener Samstagvormittag, der den Kids viel Spaß gemacht hat – und nur darauf kommt es an!“

Wer sich für den Sammelservice noch nicht beim Zwingenberger Feuerwehr-Nachwuchs bedankt hat, das aber noch tun möchte: Es ist nie zu spät! Spenden können bei Kassenwart Lutz Machleid (Wäscherei Machleid, Wetzbach 11) abgeben werden. Wer möchte, der kann auch auf das Jugendfeuerwehrkonto überweisen: Jugendfeuerwehr Zwingenberg, Sparkasse Bensheim IBAN: DE 77509500680002126548.

Die Weihnachtsbaumsammelaktion ist für die Zwingenberger Jugendfeuerwehr die größte und wichtigste Einnahmequelle im Jahr. Nur durch diese Spenden können Ausflüge, Unternehmungen und Veranstaltungen mit den Kindern finanziert werden. red

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