Zwingenberg

Coronavirus Mitglieder der Gremien probieren aus, wie die Hygieneregeln umgesetzt werden können

Katholische Pfarrgruppe feiert Test-Gottesdienste

Archivartikel

Zwingenberg/Fehlheim.Die Katholische Pfarrgruppe Fehlheim-Zwingenberg feiert an diesem Wochenende Test-Gottesdienste. Dabei soll ausprobiert werden, wie die Hygieneregeln angewendet werden können, die beachtet werden müssen, wenn wieder Heiligen Messen gefeiert werden. Das ist bekanntermaßen seit dem 1. Mai wieder möglich, nachdem die Zusammenkünfte von Religionsgemeinschaften wochenlang wegen des Infektionsrisikos mit dem Coronavirus nicht stattfinden durften.

Die Gottesdienste am Samstag, 9. Mai, beziehungsweise 10. Mai, in den Pfarrkirchen Mariae Himmelfahrt Zwingenberg und Sankt Bartholomäus Fehlheim findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wie aus einer Mitteilung der Pfarrgruppe hervorgeht:

„Um Gottesdienste wirklich – trotz allem – feiern zu können, brauchen wir Ideen, Konzepte und auch etwas Zeit. Die ersten Gottesdienste in unseren Pfarrkirchen feiern mit den gewählten (Pfarr-)Gemeinderäten und Kirchenverwaltungen, um auszuprobieren, was wie gehen kann. Diese Gottesdienste sind nicht öffentlich. Für die Gottesdienste ab dem 16. beziehungsweise 17. Mai wird es dann ein Anmeldesystem geben. Taufen und Trauungen bleiben weiterhin untersagt.“

Keine gewohnte Liturgie möglich

Wie die Katholische Pfarrgruppe weiter schreibt, sind öffentliche Gottesdienste durch den Gesetzgeber zwar wieder erlaubt, „aber unter großen Auflagen und Einschränkungen. Wir alle müssen uns umstellen und darauf einstellen. Die Liturgie wird noch lange nicht so sein, wie wir das gewohnt sind:

Kein Gesang, Zugangsbeschränkungen, große Abstände, Hygienemaßnahmen, um nur einiges zu nennen“. Das aus Pfarrer Äneas Opitek, Diakon Ottmar Kraft, den beiden Gemeindereferentinnen Claudia Flath und Stefanie Karas sowie Cornelia Lulay bestehende Pastoralteam der Pfarrgruppe Fehlheim- Zwingenberg formuliert abschließend:

„Es ist nicht einfach, einen Weg zu finden zwischen gesetzlichen Auflagen, Bestimmungen, Wünschen und Anregungen sowie einer würdevollen Liturgie – und dabei noch allen gerecht zu werden. Es wird weiterhin eine Zeit des Ausprobierens sein sowie eine Zeit des stellvertretenden Feierns in der Kirche in Verbindung mit denen, die zu Hause beten. Auch die Solidarität untereinander brauchen wir weiterhin. Über die nächsten Schritte werden wir Sie bald informieren. Gehen wir diesen Weg gemeinsam weiter! Bleiben wir im Gebet verbunden.“ red

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