Zwingenberg

Ferienspiele Mehr als 20 Mädchen und Jungen verbrachten kurzweiligen Nachmittag beim VdH

Kinder und Hunde bevorzugten Schattenplätze

Archivartikel

Zwingenberg.Die Bedürfnisse von Menschen und Tieren liegen gar nicht so weit auseinander. Das konnten die Kinder erfahren, die bei den Ferienspielen des Vereins der Hundefreunde in Zwingenberg mitmachten. An die 35 Grad herrschten auf dem Gelände am Reutershügel und wie sich zeigte, waren die Vierbeiner mindestens ebenso dankbar wie die jungen Zweibeiner für kühlen Schatten und erfrischende Spritzer aus dem Rasensprenger.

Mehr als 20 Kinder von sechs bis 14 Jahren waren gekommen, um sich mit Coco, Paul, Lotte, Puck, Keno, Peppa oder Keks und deren Artgenossen zu vergnügen. Insgesamt 14 kinderliebe Hunde warteten auf die Ferienspielkinder. Jugendleiterin Anna Hofheinz hatte mit Felix Meyer sowie Zoe und Mia Haßlinger aus der Jugendgruppe des Vereins mehrere Spiele für Mensch und Tier vorbereitet.

Theorie und Praxis

Zunächst aber gab es allerlei Informationen rund um den Hund. Was dürfen Hunde fressen und was nicht? Wie geht man mit einem Hund um, damit er nicht erschreckt oder Angst bekommt? Wie kann man einem Hund etwas beibringen?

Das frisch erworbene Wissen durften die Kinder dann gleich mit den Hunden ausprobieren. Sie führten Vertreter aller Größen an der Leine über das Gelände oder ließen sie über Hürden springen. Mutig liefen die Hunde auch durch dunkle Tunnel, überwanden fast mannshohe Schrägwände und balancierten über Tonnen. Begehrt waren bei vielen Hunden die mit Wasser gefüllten Planschbecken – doch auch hier zeigte sich, dass Hunde ebenso unterschiedliche Vorlieben haben wie Menschen: Manche Vertreter waren eher wasserscheu.

Aber alle Hunde lieben Leckerchen und mit der Aussicht auf eine kleine Belohnung konnten die Kinder sie zum Ausführen ganz unterschiedlicher Tricks bewegen, darunter Klassiker wie Pfötchen geben und die Seitwärtsrolle auf Kommando. Zahlreiche Vereinsmitglieder waren zum Helfen gekommen und zeigten den Kindern auch, wie man solche Kunststücke mit den Tieren einstudieren kann.

Nicht bei allen Spielen waren die Hunde beteiligt. Sie schauten lieber vom Schatten aus zu, wie die Kinder das große Gelände zum Toben benutzten, sich mit einem nassen Schwamm abwarfen oder um die Wette einen Parcours durchliefen, bei dem Luftballons mit den Füßen zum Platzen gebracht wurden. Den lauten Knall dabei nahmen die Hunde gelassen hin.

Am Ende gab es einen Imbiss mit Pommes frites und Würstchen – aber nur für die Kinder, denn für die Hunde sind diese Nahrungsmittel nicht geeignet. eba

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