Zwingenberg

Freizeit-Tipp Brain AG nimmt am letzten Mai-Wochenende erneut an „Kunst privat! Hessische Unternehmen zeige ihre Kunst“ teil

Kultur genießen, um den Horizont zu erweitern

Zwingenberg.Am 25. und 26. Mai zeigen 25 hessische Unternehmen ihre Kunst – die Biotechnology Research And Information Network AG (kurz: Brain AG) mit Sitz in Zwingenberg ist erneut mit von der Partie bei der landesweiten Initiative „Kunst privat!“.

Die Ausstellung in den Räumen an der Darmstädter Straße 34 bis 36 ist am Samstag (25.) und Sonntag (26.) jeweils von 10 bis 13 Uhr geöffnet und kann im Rahmen von Führungen, die um 11 Uhr starten, besichtigt werden. Anmeldungen können auf der Webseite www.kunstprivat.net oder per E-Mail public@brain-biotech.de erfolgen. Thematisch fokussiert Brain dabei auf drei Bereiche, die für das Unternehmen charakteristisch sind: Transformation, Architektur und kreative Talente, insbesondere aus der Fotografie. Zur Motivation von Brain, sich in Sachen Kunst und Kultur zu engagieren, heißt es in der Ankündigung: „Was verbindet Brain mit der Kunst? Ein Technologieunternehmen ist – ebenso wie die Kunst – ein fester Bestandteil der Gesellschaft und ihrer kreativen Prozesse. Eine lebendige, erfinderische Unternehmenskultur, die von der gestalterischen Kraft ihrer Akteure lebt, ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Die kulturellen Aktivitäten der Brain sind daher als gezieltes Engagement in Richtung eines den Horizont erweiternden Austauschs zu verstehen.“

Federführend bei dem erstmals im Jahr 2005 aufgelegten Projekt „Kunst privat! Hessische Unternehmen zeigen ihre Kunst“ ist das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen mit seiner Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft Hessen. Die teilnehmenden Unternehmen und wirtschaftsnahen Institutionen tragen die Kosten, die im Rahmen des Projekts entstehen, selbst und beteiligen sich mit Teilnehmerbeiträgen auch an den Kosten für die nötige Öffentlichkeitsarbeit. Zur Motivation des Landes mit Blick auf „Kunst privat!“ heißt es im Konzept:

Ein gesellschaftliches Gut

„Kunst stellt als ,Produkt‘ von Kulturwirtschaft ein wichtiges gesellschaftliches Gut dar. Der Bürgerschaft den Zugang zu Kulturgütern zu ermöglichen, ist ein Ziel der Landespolitik. Deshalb stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage nach der Verantwortlichkeit von Unternehmen in Form des ,Good Corporate Citizenship’ (= gemeint ist das bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen) für den Bestand und die Entwicklung von Kultur. Ein öffentlichkeitswirksames Element dabei ist die Bereitschaft von Unternehmen, der interessierten Öffentlichkeit punktuell Zugang zu ihren Kulturgütern zu gewähren, zum Beispiel Einblick in die sonst nicht öffentlich zugänglichen Firmen-Kunstsammlungen. Diesem Ziel dient das Projekt „Kunst privat! Hessische Unternehmen zeigen ihre Kunst.“

Eine herunterladbare Broschüre mit Informationen zu allen 25 in diesem Jahr teilnehmenden Unternehmen gibt es im Internet. red

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