Zwingenberg

Tourismus Auf dem „Balkon“ des Park & Ride-Parkplatzes gibt es zur schönen Aussicht jetzt auch viel Wissenswertes

Panoramatafel mit 14 Sehenswürdigkeiten

Archivartikel

Zwingenberg.Ein weiteres Plus für das touristische Zwingenberg: Auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofs – mittlerweile ein Park & Ride-Parkplatz – ist jetzt eine Informationstafel aufgestellt worden, die einen Überblick über Sehenswürdigkeiten der ältesten Stadt an der hessischen Bergstraße gibt. Realisiert hat das Projekt eine von der Kommune beauftragte Werbeagentur in enger Zusammenarbeit mit der Historikerin und Museumspädagogin Berenike Neumeister, die den Textpart übernommen hat.

Übersichtlich gestaltet

Die übersichtlich gestaltete Tafel hat ihren Platz am Rande des Park & Ride-Platzes nahe des Bahnhofs. Betrachtern erschließt sich von dem Standort ein herrlicher Blick auf Zwingenberg und die Hügelkette der Bergstraße. Auf der Tafel wird mit Bildern und kurzen Texten erklärt, was zu sehen ist. Die Erklärungen reichen von Informationen über die ehemalige Markthalle, das Rathaus, die evangelische sowie die katholische Kirche bis hin zum Alten Amtsgericht und dem Melibokus. Insgesamt 14 touristisch interessante Orte sind dargestellt.

Weitere Infos im Web

Via QR-Codes können Smartphone-Nutzer zu weiteren Informationen im Internet oder einer Wegbeschreibung zu den Orten kommen. Letztlich eröffnet sich dem Betrachter von dem kleinen Plateau in Bahnhofsnähe so ein Großteil Zwingenbergs, und er kann sich von dort auf den Weg in die Stadt und durch die Stadt machen.

Entstanden ist das Projekt aus der Initiative zum Stadtumbau. Die Kosten beliefen sich laut Bürgermeister Holger Habich auf einen niedrigen vierstelligen Betrag. Der Platz für die Informationstafel wurde mit Bedacht ausgewählt, betonte der Rathauschef. Er sei „wie ein Balkon vor der Stadt“, so Habich bei der Übergabe im Beisein von Berenike Neumeister, Laura-Lee Wenzel und Holger Maier. Allesamt waren sie begeistert von dem Projekt und dessen Ergebnis, Maier lobte dabei die angenehme Zusammenarbeit mit der Stadt. Teil der Tafel ist neben den Infotexten und den zugehörigen Fotos der Sehenswürdigkeiten ein großes Panoramabild. Entstanden ist die Aufnahme aus rund 17 Meter Höhe, Mediengestalterin Wenzel hatte sich hierzu mittels Hubwagen in luftige Höhe begeben. thz

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