Zwingenberg

Freizeit-Tipp Am Samstag Kulturfest auf dem Heiligenberg

Renneisen liest vor, Märchentante erzählt

Archivartikel

Jugenheim.Fast zeitgleich haben sich das Schloss Heiligenberg und das Museum Stangenberg Merck in Jugenheim in den vergangenen zehn Jahren zu Kleinoden an der Bergstraße entwickelt. Das geschichtsträchtige Schloss mit seiner herrlichen Parklandschaft und das Museum im herrschaftlichen „Haus auf der Höhe“ sind beliebte Publikumsmagnete geworden. Da liegt es nahe, dass sich beide Institutionen für eine gemeinsame Aktion zusammentun: Beim Kulturfest „Jugenheimer Höhepunkte“ am Samstag, 23. Juni gilt es, das Schloss und das Museum mit allen Sinnen zu entdecken und zu genießen.

Dr. Joachim Horn, Vorsitzender der Stiftung Heiligenberg, und Yvonne Weber-Sturm, Leiterin des Museums Stangenberg Merck, freuen sich auf die erstmalige kulturelle Zusammenarbeit: „Es war Zeit, dass die beiden Institutionen ihre Gemeinsamkeiten präsentieren“. Auf die Besucher wartet ein abwechslungsreiches und interessantes Programm.

Sowohl im Schloss als auch im Museum beginnt der Kultur-Samstag um 10 Uhr – je nach Gusto entweder mit einem Schloss-Frühstück oder mit einem Museums-Frühstück mit Klarinetten-Begleitung. Den ganzen Tag über sind dann in beiden Einrichtungen parallel zueinander Veranstaltungen im Programm. Das reicht von diversen Führungen über musikalische Darbietungen, Lesungen – unter anderen mit Walter Renneisen – geführten Spaziergängen durch die Parklandschaften, Kunstausstellungen und eine Villenführung durch Jugenheim, organisiert vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Jugenheim. Auf die Kinder warten eine Märchentante, ein historisches Foto-Shooting sowie andere Unterhaltungsangebote, wie zum Beispiel das Erleben des Museums.

Der ereignisreiche Samstag beginnt in beiden Veranstaltungsorten um 10 Uhr und endet um 18 Uhr, die einzelnen Programmpunkte werden dazwischen jeweils zur vollen Stunde gestartet. Um das Kulturfest zu unterstreichen, wird zwischen dem Heiligenberg und dem Museum ein Kulturpfad eingerichtet, der den etwa halbstündigen Spaziergang von einem Programmpunkt zum andern zum Erlebnis macht. Die Bummler zwischen den kulturellen Welten können sich auf Lyrik an Bäumen und Büschen freuen oder Mandolinenmusik lauschen, Goethe und Schiller oder den Datterich auf Schwäbisch kennen lernen oder Skulpturen bewundern. Der Kulturpfad als symbolische Verbindung zweier Jugenheimer Höhepunkte an der Bergstraße ist also allemal ein paar erlebnisreiche Schritte wert. Bequemer ist indes ein Shuttle, der regelmäßig zwischen Schloss und Museum hin und her fährt. Das detaillierte Programm der „Jugenheimer Höhepunkte“ steht im Internet. red

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