Zwingenberg

Verschönerungsverein Abgespecktes Programm am 25. Oktober

Rodauer feiern Mini-Kerb mit Hygienekonzept

Zwingenberg.Die Rodauer Kerb soll in diesem Jahr in abgespeckter Form, aber dennoch real statt virtuell stattfinden. „Solange es noch Möglichkeiten gibt, mit Menschen persönlich zu feiern – wenn auch eingeschränkt – will sich der Vorstand der Herausforderung stellen“, schreibt Christiane Weiß, die Vorsitzende des Verschönerungsvereins Rodau, in einer Pressemitteilung.

Im Stadtteil hat man ruhig und besonnen überlegt, wie ein Fest unter Einhaltung aller aktuellen Hygiene- und Kontaktvorschriften und mit begrenzter Besucherzahl durchgeführt werden kann, so dass auch der Schutz der Besucher optimal gewährleistet ist.

„Wir sind der Meinung, dass dies möglich ist, wenn wir gemeinsam dafür sorgen, dass alle Schutzmaßnahmen zur Verfügung stehen und alle Regeln von den Besuchern beherzigt werden. Wir verlassen und vertrauen darauf, dass man sich in Rodau benimmt“, betont der Vorstand des Verschönerungsvereins, der ein entsprechendes Hygienekonzept ausgearbeitet hat.

Die Anzahl der Gäste wird beschränkt sein. Vorrang erhalten Vereinsmitglieder mit Familie, Freunde des Vereins sowie geladene Gäste, heißt es vonseiten der Veranstalter.

Die Rodauer Kerb 2020 wird unter freiem Himmel am Restaurant Vecchia Napoli stattfinden. Nur eine VVR–Vereinsmaske, die man im Vorverkauf in der Babbelstubb erwerben muss, berechtigt zum Einlass auf das Festgelände. Ebenso ist die Registrierung aller Besucher Pflicht.

Die Rodauer Mini-Kerb findet am Kerwesonntag, 25. Oktober, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr statt. „Auf Singen und Tanzen sowie auf einen großen Festumzug muss leider verzichtet werden“, teilt Christiane Weiß mit.

Höhepunkt wird um 14 Uhr die traditionelle Kerweredd des Kerwevadders und seines Mundschenks sein. Auch das Aufhängen und Weihen eines Kerwekranzes soll nicht fehlen.

Eine ganz besondere Pointe haben die Rodauer aber dennoch parat: Bei der Suche nach den Traditionsfiguren wurde man familienintern und generationenübergreifend fündig. Das Kerb-Duo aus dem Jahr 2004 – Kerwevadder Michael Galler und Mundschenk Wilfried Schweickert – kann stolz sein auf den Nachwuchs. Die beiden Söhne werden in die Fußstapfen ihrer Väter treten:

Kerwevadder 2020 wird Moritz Galler, unterstützt wird er vom Mundschenk 2020 Paul Kägy. „Die beiden haben ihr Gelübde eingelöst“, freut sich VVR-Vorsitzende Christiane Weiß.

Außerdem konnte der Verschönerungsverein Christian Ferber, den neuen Pfarrer der Gemeinden Rodau und Schwanheim, der die Nachfolge von Pfarrer Hans Joachim Greifenstein antritt, dazu gewinnen, eine kleine Antrittsansprache im Rahmen des Festes zu halten.

Am Samstag, 24. Oktober, um 13 Uhr, bietet das Kinderkinoteam eine Sondervorführung im Dorfgemeinschaftshaus an. Danach öffnet die Schaustellerfamilie Schneider am Samstag ab 14 den Rummelplatz mit Karussell und Jumper. Am Sonntag sind die Fahrgeschäfte ab 11 Uhr geöffnet.

Eine Einschränkung muss der Verschönerungsverein Rodau allerdings machen: „Wenn sich die Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verschärfen sollten, behält sich der Vorstand vor, das Fest kurzfristig abzusagen. Auch extrem schlechtes Wetter könnte ein Grund für eine spontane Absage sein“, heißt es in der Ankündigung. red

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