Zwingenberg

Freizeit-Tipp Der SCR macht seinen Mitglieder ab sofort wieder Bewegungsangebote

Sportclub wieder am Start

Rodau.„Großes Aufatmen beim Sportclub Rodau“, so beginnt eine Pressemitteilung des SCR, der ab sofort seinen Trainingsbetrieb wieder aufnimmt. Wie Ute Müller für den SCR schreibt, kann der Verein seinen Mitgliedern in allen Altersklassen ab sofort wieder ein Bewegungsangebot machen, nachdem auch der Stadtteil-Club angesichts der Coronavirus-Pandemie eine Zwangspause einlegen musste.

Mittlerweile hat die Stadtverwaltung Zwingenberg den Kunstrasenplatz und sowie die vereinseigene Boule-Anlage wieder freigegeben. Bevor der Sportbetrieb – vorläufig nur im Freien – jedoch beginnen kann, waren und sind umfangreiche Vorarbeiten seitens des Vorstandes und der Übungsleiter nötig, wie Ute Müller berichtet.

Bereits vor einer Woche traf sich der Vorstand deshalb mit allen Übungsleitern zu einer richtungsweisenden Besprechung. Steffen Müller hatte sich durch ein intensives Studium vieler Seiten von Vorgaben und Empfehlungen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), des Landessportbundes Hessen (LSBH) und weiterer Verbände, der geltenden Hygienevorschriften und der Pressemitteilung „Unser Plan für Hessen“ sachkundig gemacht. Er konnte so die Teilnehmer der Besprechung detailliert informieren.

In der folgenden Diskussion brachten alle ebenfalls gut vorbereitenden Teilnehmer zusätzlich ihre Meinung ein. So entstand das gemeinsam erarbeitete und nun beschlossene Konzept für die Wiederaufnahme des Sportbetriebes in Rodau. „Bekanntlich liegt aber der Teufel im Detail. Wir sind in dieser Zeit alle Lernende. Unser Konzept haben wir nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet. Nun wird die Praxis zeigen, wo eventuell nachgebessert werden muss“, will Ute Müller nicht ausschließen, dass auch noch mal etwas „nachjustiert“ werden muss.

Im Mittelpunkt der Entscheidungen steht der Fremd- und Eigenschutz. Dafür trägt jeder Beteiligte Verantwortung. Festgelegt hat der SCR, dass der Vorstand sich um die organisatorischen Dinge kümmert, die Übungsleiter wiederum werden die Übungen trainingsmethodisch überarbeiten und auf die neuen Bedingungen umstellen. Die Leitlinien der Sportverbände dienen jeweils als Vorlage. Die Übungsleiter sind gefordert, in ihren Einheiten immer wieder auf die geltenden Regeln hinzuweisen, diese durchzusetzen und aktuell eine Teilnehmerliste in jeder Übungseinheit zu führen. All das erfordere von den Übungsleitern zusätzliches Engagement, „wofür der Vorstand sich herzlich bedankt“: „Trotz allem spürt man die Freude aller auf den Wiederbeginn.“

Am Dienstag starteten bereits die Boule-Spieler mit großem Spaß und Freude an der Gemeinschaft. Karate, Fit und Fun, Aerobic, Zumba, Kindersport, Bambinis und die Gruppe 60plus beginnen zeitnah. Die Fußballabteilung erarbeitet ein für den Mannschaftssport geeignetes Konzept. Zudem stehen hier noch Entscheidungen seitens des Kreisfußballwarts aus. Jeder Übungsleiter beziehungsweise Trainer wird die jeweilige Gruppe über den Trainingsbeginn informieren. Weitere Informationen gibt es auch in den öffentlichen Aushängen in den Schaukästen. Hier werden Regeln, Ansprechpartner und Trainingszeiten bekanntgegeben.

Die SCR-Gruppen werden ausschließlich auf dem Kunstrasen und dessen Umgebung trainieren. Da einige Gruppen mit Musik trainieren, werden die Anwohner um entsprechendes Verständnis gebeten. In der Verlautbarung heißt es: „Wir sind bemüht, jedem Mitglied ein Bewegungsangebot in der Gruppe zu ermöglichen. Da die Altersspanne unserer Mitglieder zwischen sechs Jahren und über achtzig Jahren liegt, sind wir, um einen reibungslosen Sportbetrieb gewährleisten zu können, auf jeden Einzelnen angewiesen. Deswegen bitten wir alle: Bitte haltet die Regeln ein, kommt gesund zum Sport und seid euch über ein Restrisiko bewusst.“ red

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