Zwingenberg

Würdigung Landessportbund Hessen honoriert Gesundheitssport-Angebot des Zwingenberger Turn- und Sportvereins mit einem dritten Platz und 1000 Euro

TuS mit Lindner-Preis ausgezeichnet

Archivartikel

Zwingenberg.Unter den acht hessischen Sportvereinen, die am Wochenende in Frankfurt mit dem Heinz-Lindner-Preis des Landessportbundes Hessen ausgezeichnet wurden, ist auch der Turn- und Sportverein (TuS) Zwingenberg. Für sein Engagement auf dem Sektor Gesundheit erhielt der TuS 1000 Euro, nämlich den 3. Preis in der Gruppe 2 bis 1500 Mitglieder

Der Preis, der an den ersten Vorsitzenden der Dachorganisation des hessischen Sports, Heinz Lindner, erinnert, ist mit insgesamt 15 000 Euro dotiert und richtete sich in diesem Jahr an Sportvereine, die im Bereich Gesundheitssport aktiv sind. Preisstifter ist von Anbeginn des Wettbewerbs die Firma „Himmelseher Sportversicherungen weltweit“. Seit 2017 beteiligen sich zudem das Hessische Ministerium des Innern und für Sport sowie das Hessische Ministerium für Soziales und Integration als Preisgeber.

Ralf-Rainer Klatt, Vizepräsident Sportentwicklung des Landessportbundes Hessen freute sich nicht nur über die hohe Zahl von 49 Vereinen, die sich in diesem Jahr beworben hatten, er lobte auch die Qualität der Bewerbungen und die Arbeit im Bereich Gesundheitssport, die von den Vereinen geleistet wird. „Heute zeichnen wir hier Vereine aus, die wirklich herausragend und beispielhaft sind. Sie sind Vorreiter und Vorbild zugleich. Es wäre wünschenswert, wenn diese guten Beispiele auch von anderen Vereinen aufgegriffen werden würden, damit das Thema Gesundheitssport flächendeckend in Hessen verankert wird.“

Auch Jens-Uwe Münker, Abteilungsleiter Sport im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport sparte nicht mit Lob. Er kündigte an, dass die Hessische Landesregierung ihr finanzielles Engagement im Bereich Gesundheitssport noch weiter verstärken werde. „Wir sehen hier, zumindest bei den ausgezeichneten Vereinen, das sie mit ihrem Engagement im Bereich Gesundheitssport, der Politik einige Schritte voraus sind“, sagte er. Das Land werde künftig Mittel bereitstellen, um den Gesundheitssport weiterhin in ganz Hessen zu stärken und Vereine zu motivieren, sich auf diesem Gebiet zu engagieren.

Voll des Lobes war auch Referatsleiter Wolfgang Schmidt-Rosengarten vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Er betonte, dass sein Ministerium ganz stark daran interessiert sei, den Präventionsgedanken zu unterstützen. „Ein wichtiger Aspekt darin ist die Bewegung, ein weiterer wichtiger Aspekt sind die sozialen Kontakte, die für das Wohlbefinden,gerade bei Menschen der älteren Generation ungemein wichtig sind. Beides, Bewegung und Gemeinschaft, bietet der Vereinssport und die Beispiele, die heute ausgezeichnet werden, haben da Vorbildfunktion.“ red

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