Zwingenberg

AK Synagoge Mit dem Smartphone auf den Spuren der NS-Zeit

Virtueller Stadtgang

Zwingenberg.Der Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge bietet seit langem regelmäßig geführte Stadtgänge zur Zwingenberger NS-Geschichte an. Jetzt gibt es eine weitere Möglichkeit, mehr über die NS-Zeit in Zwingenberg zu erfahren: Mit Hilfe des Smartphones kann man nun den Stadtgang in eigener Regie machen.

Über die Webseite des Vereins (www.arbeitskreis-zwingenberger-synagoge.de) lässt sich unter „Unser Angebot/Führungen“ die Stadtkarte mit der blau gekennzeichneten Route herunterladen, und dann folgt man den eingezeichneten grünen Symbolen. Mit einem Klick auf die einzelnen 15 Stationen erhält man viele detaillierte Informationen und Bilder. Berichtet wird von der Verfolgung, Migration und Ermordung der Zwingenberger Juden sowie über Gewalttätigkeiten und Prozesse gegen Mitglieder der örtlichen Arbeiterparteien KPD und SPD.

Weitere Themen sind die Aktionen gegen Anhänger der Ernsten Bibelforscher, den heutigen Zeugen Jehovas, in Zwingenberg sowie Auseinandersetzung der Nationalsozialisten mit Vertretern der hiesigen Kirchengemeinden.

Auch geführte Touren

Der Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge dankt Dominik Fliess für die Erstellung dieses virtuellen Stadtgangs.

Auch weiterhin wird der Arbeitskreis 90-minütige Stadtgänge anbieten, dabei berichten der Vorsitzende Dr. Fritz Kilthau und seine Vertreterin Ulrike Jaspers-Kühnhold über die Geschehnisse von 1933 bis 1945. Wer möchte, kann die Details dieses Stadtgangs dann auch nochmals in der 16-seitigen Broschüre „Mitten unter uns – Stadtgang von Verfolgung und Widerstand in Zwingenberg an der Bergstraße 1933-1945“ nachlesen. red

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