Zwingenberg

Hilfe und Beratung Diakonisches Werk und Familienzentrum laden für den 26. April ein

Vortrag über ein Leben mit Demenz

Zwingenberg.Zu einem Vortrag über das Leben mit einer Demenz lädt die Seniorenberatung des Diakonischen Werks zusammen mit dem Familienzentrum Zwingenberg für den 26. April, Donnerstag, ab 19 Uhr ins Alte Amtsgericht (Obertor 1) in Zwingenberg ein. Der Eintritt ist frei. In einer Pressemitteilung heißt es dazu:

Nach wie vor leben die meisten an Demenz erkrankten Menschen in privaten Haushalten und werden von ihren Angehörigen versorgt und betreut. Die Versorgung eines Demenzkranken ist oft eine anstrengende und belastende Tätigkeit. Die Verständigung mit dem Betroffenen, der tägliche Umgang und die daraus resultierenden Situationen können für alle Beteiligten eine Herausforderung sein. Das Gefühl, sich nicht mehr verständlich machen zu können, Wut, Schuldgefühle, vor allem aber die Tatsache, plötzlich für einen anderen Menschen Verantwortung tragen zu müssen, können Angehörige schwer belasten. Viele stoßen seelisch wie körperlich bei der Versorgung des Partners oder Elternteils an eigene Grenzen.

Die Referentin des Abends, die Sozialpädagogin Cornelia Weber, ist seit elf Jahren im Diakonischen Werk Bergstraße als Seniorenberaterin tätig. In ihren Beratungen ist Demenz ein häufiges Thema.

Tipps für den Alltag

Im Vortrag „Leben mit Demenz“ wird Cornelia Weber einen Einblick in das Wesen dieses Krankheitsbildes geben:

Was ist eine Demenz, wie kann sie erkannt werden?

Was gibt es an Hilfen für die Betroffenen und für die pflegenden Angehörigen?

In ihrer Beratungsarbeit erfährt Cornelia Weber immer wieder, dass Informationen über das Krankheitsbild zu mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Kranken führen können. „Sich in die veränderte Wirklichkeit des Demenzkranken hinein zu versetzen, ihn in seiner Verwirrtheit zu begleiten, ist die große Herausforderung. Informationen können helfen, die Krankheit als Krankheit zu akzeptieren und nicht an der Beziehung zu zweifeln“, so beschreibt sie ihre Erfahrung.

In ihrem Vortrag wird sie Hilfe geben, das oft befremdlich erscheinende Verhalten des Kranken zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Anhand von praktischen Beispielen werden Tipps für den Umgang im Alltag gegeben. Außerdem wird sie über die Leistungen der Pflegeversicherung und über Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige informieren. „Es ist wichtig, dass die Angehörigen sich Unterstützung organisieren, bevor die eigene Belastungsgrenze erreicht ist“, rät die Seniorenberaterin. red/BA–Archivbild: Funck

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