Zwingenberg

Ferienspiele Stadtbücherei unterhielt Kinder mit japanischem Papiertheater

Wie ein Unhold freundlich gezaubert wird

Archivartikel

Zwingenberg.„Kami“ bedeutet im Japanischen „Papier“, „Shibai“ wiederum heißt übersetzt „Schauspiel“ oder „Theater“ - wer das weiß, der kann sich erschließen, was den Ferienspielkindern geboten wurde, die jetzt in der Stadtbücherei zum Kamishibai-Theater eingeladen waren: Angelika Graf, Leiterin der Bibliothek, erzählte mit Hilfe des japanischen Papiertheaters die Geschichte „Wapper, der freundliche Unhold“.

Bei dieser Form des Theaters, das sich in seinen Ursprüngen bis in die Zeit der buddhistischen Wandermönche des 10. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt, erzählen die Akteure Geschichten mit Hilfe von wechselnden Bildern, die in einen bühnenartigen Holzrahmen geschoben werden. Seit etwa zehn Jahren ist diese Art des Theaters auch in Deutschland an einigen Grundschulen eingeführt, da es besonders das Lese- und Sprachvermögen, aber auch die eigene Vorstellungskraft der Kinder fördert.

Zugehört und mitgemacht

Bücherei-Leiterin Angelika Graf gestaltete die Geschichte über den freundlichen Unhold interaktiv, so dass die Ferienspielkinder nicht nur zuhören mussten, sondern auch selbst miterzählen durften. Begeistert wurden zusammen Zaubersprüche gesprochen, um die Hauptfigur in einen freundlichen Unhold zu verwandeln. Im Anschluss wurden noch lustige Spiele gespielt, um den Ferienspiel-Nachmittag ausklingen zu lassen. red

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