Zwingenberg

Coronavirus Evangelische Kirchengemeinde startet am Sonntag

Zum Start ein Gottesdienst mit 25 Personen

Archivartikel

Zwingenberg.Die Evangelische Kirchengemeinde lädt nach der Coronavirus-bedingten Absage aller Gottesdienste in den vergangenen Wochen nun für den kommenden Sonntag, 10. Mai, wieder zu einem ersten Sonntagsgottesdienst ein. Er findet in der Bergkirche statt und beginnt um 11 Uhr.

„Wir haben uns Gedanken gemacht, wie in Zeiten der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus Gottesdienste gefeiert werden können“, schreibt der Kirchenvorstand nach seiner Sitzung in dieser Woche und appelliert an die Gemeindemitglieder: „Bitte beachten Sie die folgenden Regelungen, sie dienen nicht nur Ihrem eigenen Schutz, sondern auch dem Schutz der anderen Personen in Ihrem Umfeld.“

Aufgrund der allgemeinen Abstandsregelungen darf die Gesamtanzahl von 25 Gottesdienstbesuchern für die ersten Gottesdienste nicht überschritten werden. Daher bittet die Kirchengemeinde um Anmeldungen.

Persönliche Daten werden erfasst

Die Anmeldung für den Gottesdienst erfolgt ausschließlich über das Gemeindebüro (Darmstädter Straße 22) und muss jeweils bis spätestens Freitag, 12 Uhr, erfolgt sein. Dazu kann man sich schriftlich, telefonisch (06251/75844) oder auch per E-Mail (kirchengemeinde.zwingenberg@ekhn.de) melden. Bei der Anmeldung müssen Namen, Adresse und Telefonnummer angegeben werden. Die Daten über die im Gottesdienst anwesenden Personen müssen 21 Tage aufbewahrt werden, danach werden die Daten vernichtet. Grund für die Aufbewahrung ist es, mögliche Infektionsketten nachvollziehbar zu machen.

Wer den Gottesdienst spontan besuchen möchte, also nicht angemeldet ist, der kann das nur dann tun, wenn noch Plätze frei sind. Auch in diesem Fall müssen die persönlichen Daten aufgenommen werden.

Markierungen für „Warteschlange“

Ab dem Eingangstor werden auf dem Vorplatz der Kirche Abstandsmarkierungen angebracht, damit im Falle von „Warteschlangen“ der Abstand eingehalten werden kann. Die Eingangstür (Hauptportal) wird vom Küster 20 Minuten vor Gottesdienstbeginn geöffnet. Der Küster teilt dann die Plätze zu. Weitere Gottesdienstbesucher müssen vor der Tür – entsprechend der Abstandsmarkierungen – warten. Die benutzbaren Plätze in der Kirche sind gekennzeichnet. Die Emporen bleiben geschlossen. Nur die Seitenausgänge sind als Ausgang nutzbar. Die Bänke werden von vorne nach hinten gefüllt. Der Pfarrer betritt und verlässt die Kirche nur durch die Sakristei und hält sich nur im Chorraum/Altarbereich auf. Alle Besucher müssen beim Betreten des Kirchengeländes einen Mund- und Nasenschutz tragen, der selbst mitgebracht werden muss. Beim Betreten der Kirche sind die Hände zu desinfizieren – ein Spender ist rechts an der Eingangstür angebracht.

Da der Aufenthalt in geschlossenen Räumen möglichst kurz ausfallen soll, hat der Vorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Zwingenberg entschieden, den Gottesdienst in einer etwas verkürzten Form zu feiern. Gesangbücher dürfen nicht benutzt werden. Gemeinsames Singen ist verboten. Für die Kollekte wird am Ausgang ein Behältnis aufgestellt.

Die Besucher werden angehalten, das Gotteshaus wie folgt zu verlassen: Auf der Taufbeckenseite beginnt die erste besetzte Reihe und geht über den Mittelgang nach vorne über den südlichen Ausgang. Danach verlässt die Kanzelseite – auch hier mit der ersten besetzten Reihe beginnend – durch den Mittelgang nach vorne über den Westseitenausgang die Kirche. Die Besucher werden angehalten, nach dem Gottesdienst den Vorplatz der Kirche zügig zu verlassen

Abschließend heißt es in dem Schreiben des Kirchenvorstands: „Wir planen, Sie am Eingang zu begrüßen, um Anmeldelisten zu kontrollieren, aber auch, um eventuelle Fragen zu klären. Für uns alle sind diese Maßnahmen Neuland und wir bitten Sie um Verständnis, falls nicht alles am ersten Tag reibungslos klappt. Auch wir als Kirchenvorstand sind nicht über alle Auflagen glücklich, aber uns war es wichtig, wieder Gottesdienste in unserer Bergkirche feiern zu können. Wir hoffen, dass es uns mit diesen Maßnahmen möglichst sicher für alle Beteiligten gelingt und wir gemeinsam mit Ihnen freud- und würdevoll Gottesdienst feiern können.“ red

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