Bruhrainer Zeitung

Gottesdienst Markus Zepp dirigiert die Cäcilienmesse

90 Sänger im Mittelpunkt

Archivartikel

Waghäusel-Wiesental.Der Festgottesdienst am Ostersonntag in der voll besetzten Wiesentaler St.-Jodokus-Kirche bot ein beeindruckendes Bild: 60 Sänger der Kirchenchöre aus Wiesental und Sandhausen, ergänzt durch einen Projektchor, ein Sinfonieorchester mit 30 Musikern aus Bietigheim sowie 32 Ministranten bildeten einen überaus festlichen Rahmen. Zelebriert wurde das Hochamt von Dekan Lukas Glocker. Aufgeführt wurde im katholischen Gotteshaus in Wiesental unter der musikalischen Gesamtleitung von Markus Zepp die Cäcilienmesse von Charles Francois Gounod, dessen Geburtstag sich am 17. Juni zum 220. Mal jährt.

Neben der Gounod-Messe wurde auch das Halleluja von Händel zu einem grandiosen Hörgenuss, wobei die Solisten Daniela Köhler, Sören Lätsch und Gerhard Schramm für gesangliche Leckerbissen sorgten. Allem voran stand der Wiesentaler Markus Zepp, Organist, Chorleiter und Rektor am Bruchsaler Sankt Paulusheim, der souverän und mit großer Professionalität die Chorgemeinschaft dirigierte. Dabei versteckten sich die insgesamt 90 Sänger und Musiker keineswegs auf der viel zu kleinen Empore der St.-Jodokus-Kirche, sondern zeigten sich in der Mitte des Gotteshauses.

Zwei Aufführungen in Sicht

Dadurch wurde der Festgottesdienst zugleich zum beeindruckenden Kirchenkonzert, das in einer fesselnden Stegreif-Predigt von Pfarrer Glocker einen weiteren Höhepunkt fand. Der Gottesdienst am Ostersonntag weckte zugleich die Vorfreude auf zwei Konzerte, die Markus Zepp im Oktober aus Anlass des 200. Geburtstages von Charles Francois Gounod in der St.-Jodokus-Kirche in Wiesental sowie in der St.-Bartholomäus-Kirche in Sandhausen durchführen wird. klu