Bruhrainer Zeitung

Ringen-Oberliga KSV Kirrlach kassiert 14:20-Heimniederlage

Abstieg rückt immer näher

Waghäusel-Kirrlach.Für den Kraftsportverein (KSV) Kirrlach sind erfolgreiche Ringerzeiten wohl endgültig vorbei: Mit der 14:20 Heimniederlage im „Kellerduell“ gegen den KSV Malsch haben die Kirrlacher auf dem Abstiegsplatz nun vier Zähler Rückstand zu den Malschern, was in den weiteren acht Kämpfen der Rückrunde wohl nicht mehr wettzumachen ist. „Wir hatten in dieser Saison zu viele Ausfälle von Leistungsträgern wie Markus Tomasovic und Sebastian Stadler und gegen Malsch sind kurzfristig auch noch Cedric Freidel und Leon Lohr ausgefallen, sodass wir nicht einmal eine komplette Mannschaft aufbieten konnten“, so die ernüchternde Bilanz von Hugo Schmitteckert, dem geschäftsführenden Vorsitzenden des KSV. Die Kirrlacher müssen sich auf die Verbandsliga einstellen. „Wo wir einen Neuaufbau beginnen werden“, sagt Schmitteckert.

Trotz des Stilartwechsels der Rückrunde setzte KSV-Fliegengewichtler Benedict Metzger seine Siegesserie fort, deklassierte Angelo Baumgärteer mit 18:0 in gerade 1,20ß Minuten und bleibt wie Ion Cernean, der den Malscher Jonas Huber nach einer 8:0 Führung nach 1:30 Minuten schulterte.

Auch Jonas Sitzler zeigte sich von seiner besten Seite und schaffte mit 15:0 gegen Christian Eberwein einen technischen Punktsieg. Knapper ging es dagegen bei den Kämpfen von Vincent Heuser und Johannes-Axel Stadler zu, die in spannenden Kämpfen jeweils ein 1:0 schafften, Heuser nach Punkten mit 4:2 gegen Tudor Cravet und Stadler mit 11:0 gegen Pasqual Haußmann.

Die weiteren Aktiven in der Kirrlacher Mannschaft waren dagegen chancenlos und verloren ihre Kämpfe jeweils vorzeitig. An diesem Wochenende werden die nordbadischen Ringer die „Englische Woche“ mit dem 11. Kampftag abschließen, der KSV Kirrlach ist jedoch durch die Verlegung des vorgesehenen Kampfes bei der SVG Nieder-Liebersbach, der erst am 16. November stattfindet, kampffrei. pw