Bruhrainer Zeitung

Kultur Schlosslichtspiele bieten sechs Wochen lang Unterhaltung

Bunte Bilder und Musik rund um das Schloss

Archivartikel

Karlsruhe.In vier Wochen starten die Schosslichtspiele Karlsruhe in ihre vierte Spielzeit. Von Samstag, 28. Juli, bis Sonntag, 9. September, (wegen der Karlsruher Museumsnacht jedoch nicht am Samstag, 4. August) wird das Barockschloss für sechs Wochen zum sommerabendlichen Treffpunkt. Digitale Kunst und Eventkultur verbinden sich und locken nach Karlsruhe, heißt es in der Mitteilung des Veranstalters.

Vier neue Shows, dazu 13 Highlights aus den vergangenen Jahren sorgen für Kunstgenuss und beste Unterhaltung. In den vergangenen drei Jahren erlebten laut Veranstalter rund eine Million Besucher die Schlosslichtspiele. „Weit über die Stadtgrenzen hinaus sind die Schlosslichtspiele mittlerweile bekannt und machen Karlsruhe zum sommerlichen Erlebnismittelpunkt der ganzen Region und darüber hinaus“, sagte Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup bei der Pressekonferenz im Vorfeld.

Beliebte Künstler wieder dabei

Besonders freute das Stadtoberhaupt das große Engagement aus Wirtschaft und Bürgerschaft. Neben den zwei Hauptpartnern unterstützen 38 weitere Sponsoren die Schlosslichtspiele 2018. Mit dem „Wir lassen das Schloss leuchten“-Bändchen kann außerdem wieder jeder Besucher dazu beitragen, dass das Schloss weiter kostenfrei zum Leuchtturm wird und derartige Shows gezeigt werden können.

Freuen können sich die Besucher in diesem Jahr auf die bereits vierte Show der Publikumslieblinge „Maxin10sity“, die die Fassade in eine Zirkusarena verwandeln. Spektakulär wird die Show durch die Verbindung von Aufnahmen realer Akrobaten, die in Kombination mit Animationen auf der Schlossfassade zu tanzen und zu klettern scheinen.

Foodtrucks zum Finale

Die Show von „Global Illumination“, einem ungarischen Künstlerkollektiv, das erstmals in Karlsruhe dabei ist, führt durch die Entwicklung humaner Technologien, analoger Maschinen, über Lochkarten, 8-Bit-Prozessoren und PCs bis hin zu künstlichen neuronalen Netzen. Erzählt wird die Geschichte von Apparaten, Maschinen und Codes, die den digitalen Wandel eingeleitet haben und Raum für die kreative Vorstellungskraft des Menschen öffnen. Bei Jonas Denzel hingegen wird das Karlsruher Schloss nicht nur zum Licht-, sondern auch zum Klangkörper. Menschliche Hände bringen es zum Schwingen und Klingen. Sie spielen auf der Schlossfassade wie auf einem Instrument.

Während der Schlosslichtspiele werden auch wieder zahlreiche weitere Veranstaltungen auf dem Schlossplatz stattfinden: am 11. August das Finale um die Goldene Gitarre, am Wochenende 24. bis 26. August die Karlsruher Jazz Night Vol. 2, die SWR1-Band und die SWR4-Sommernächte. Am Finalwochenende der Schlosslichtspiele, 7. bis 9. September, geht die „Foodtruck Convention“ in ihre dritte Auflage. Rund um das Großherzog-Karl-Friedrich-Denkmal gibt es dann die verschiedensten kulinarischen Genüsse zu erleben. zg/beju

Info: Weitere Informationen unter www.schlosslichtspiele.info.