Bruhrainer Zeitung

Country-Konzert „RIP“ spielt Songs aus dem Wilden Westen

Da wippen die Stiefel

Oberhausen-Rheinhausen.Die vier Country-Musiker aus Oberhausen-Rheinhausen, Rheinsheim und Germersheim, besser bekannt als Formation „RIP“, zählen zu den bundesweit besten Bands des Genres „Traditional Country“. Vor sieben Jahren belegten sie beim Internationalen Country Music Award in Pullman City bei Passau als Deutschlands beste Gruppe Platz drei.

Jetzt am Freitagabend begeisterten sie bei einem Open-Air mit ihrer handgemachten Musik auf dem Gelände des TSV Rheinhausen die zahlreichen Besucher. Die drei Gitarristen und der Schlagwerker erfreuen sich weit über die Region hinaus einer großen Fangemeinde. Ihre Musikrichtung besteht hauptsächlich aus Country‘n’Roll im Stile der Allmann Brothers, John Mellencamps oder von Gov’t Mule. Dabei verzichten „RIP“ weitestgehend auf technischen Firlefanz und legen besonderen Wert auf ungekünstelten Sound.

Das Publikum in Rheinhausen war bunt gemischt, viele ältere Menschen erfreuten sich an den Melodien, die an den Wilden Westen erinnern. Der Band-Name „RIP“ ist interpretierbar. Für die einen bedeutet die Abkürzung „Rest in Piece“, für andere „Requiem in Pace“ und für ganz andere „Rise in Pride“ oder „Rich Important People“, wie auf der Homepage der Band nachzulesen ist. Ein begeisterter Besucher beim Konzert in Rheinhausen fand noch eine weitere Übersetzung. „RIP sorgt für eine richtig interessante Performance“, sagte er.

Veranstalter war der Clubhauswirt des Turn- und Sportvereins, der mit solch schönen Ideen den TSV auch zu einem kulturellen Anziehungspunkt in der Gemeinde macht. Die Anwesenden zeigten sich begeistert und warten voller Vorfreude auf weitere Events, die auf dem TSV-Gelände stattfinden sollen. klu