Bruhrainer Zeitung

Gemeinderat Nachträglich werden Gelder offen

Die Deckung könnte heute kommen

Phillipsburg.Der Gemeinderat von Phillipsburg wird rückwirkend den Walldorf-Kindergarten anerkennen. Das hat finanzielle Folgen. Der Beschluss steht in der Sitzung heute, Dienstag, an. Der Vertrag sieht außerdem eine unbestimmte Laufzeit vor.

Demnach sieht der Vertragsabschluss nach Inkrafteten Vertrag rückwirkend ab dem 1. September eine unbestimmte Zeit vor. Der Betriebsvertrag zwischen dem Verein der Waldorfpädagogik Germersheim-Philippsburg und der Stadt Philippsburg datierend im Novemeber 2014 die Defizitbeteiligung zum Betrieb des Waldorf Kindergartens in Rheinsheim.

Es wird teuer

Grundlegend geht ging es um eine Anpassung der wirtschaftlichen Möglichkeiten. Auf Grund der finanziellen Situation des Waldorf Kindergartens Rheinsheim wurde im Vertrag seinerzeit festgelegt, dass der Verein einen Trägeranteil von jährlich 5 000 Euro an den nicht gedeckten Betriebsausgaben trägt.

Die Vertragslaufzeit wurde deswegen deshalb nis zum Ende August befristet. Bei Verbesserung der wirtschaftlichen Situation des Vereins sollte der Passus des Eigenanteils neu geregelt werden. Die Rechnungsergebnisse der letzten zwei Jahre zeigen der Stadtverwaltung aber, dass die finanzielle Situation unverändert ist, heißt es in der Begründung der Verwaltung. Die erwirtschafteten Einnahmen der Vereinsarbeit, die über den Eigenanteil von 5 000 Euro hinausgehen, werden für notwendige Investitionen benötigt.

Das Konzept des Waldorfvereins ist auf eine hohe Arbeitsleistung der Elternschaft begründet, wodurch die Betriebskosten geringer als in anderen Philippsburger Kindertageseinrichtungen ausfallen. Mit 18,4 Prozent hat der Waldorf Kindergarten die höchste Kostendeckungsrate aus Elternbeiträgen im Vergleich aller Philippsburger Kindergärten, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Gemäß Budgetierung für das Haushaltsjahr 2017 rechnet der Verein mit einer Kostendeckung durch Elternbeiträge von 22 Prozent. .

Weitere Themen

Der Gemeinderat hat aber außerdem noch Weiteres auf der Tagesordnung: So die Erhöhung der Elternbeiträge für den Schülerhort Philippsburg und Kernzeitbetreuung und Beauftragung des Freundeskreises Asyl Karlsruhe mit dem Integrationsmanagement im Rahmen des Paktes für Integration.

Außerdem liegt ein Antrag des Freizeitclubs blau-weiß Philippsburg auf einen Zuschuss zum Kauf von Kampfsportmatten auf dem Tisch der Gemeinderäte.