Bruhrainer Zeitung

3. Fußball-Liga KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer will Spieler auf Partie gegen Hansa Rostock fokussieren / Relegationsplatz angestrebt

Enttäuschung muss aus den Köpfen raus

Archivartikel

Karlsruhe.„Hochrechnungen will ich nicht anstellen“, erklärte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer gestern mit Bezug auf die Niederlage gegen den FC Magdeburg, die den Karlsruher Fußballern eventuell den direkten Aufstiegsplatz gekostet hat. Der Relegationsplatz sei jetzt das machbare und angestrebte Ziel.

Für den KSC-Sportchef ist nun „entscheidender, dass die Mannschaft das Spiel – und das spüre ich auch in den Gesprächen mit dem Trainerteam und Spielern – aus den Köpfen kriegt, dass die Enttäuschung raus ist“. Man müsse nun zurück „in die Spur finden, den Kopf hochnehmen und den Fokus auf Hansa Rostock“ legen.

Das Spiel am Sonntag, 15. April, um 14 Uhr im Wildparkstadion, werde schwer genug, so Kreuzer. Er machte deutlich, dass die KSC-Profis dann den verlorenen Punkten in Magdeburg auf keinen Fall mehr hinterher trauern dürfen, sondern zu 100 Prozent mit dem Kopf beim Gegner sein müssen.

Entschlossenheit und Freude

„Für mich ist wichtig, dass wir mit dieser Entschlossenheit, Freude und Spaß in die Partie am Sonntag gehen und schauen, dass wir drei Punkte holen“, erklärte Kreuzer. Der KSC müsse weiter auf sich schauen. Nur auf die eigene Leistung und das Ergebnis habe man Einfluss. „Ich kann nicht beeinflussen, ob Wiesbaden oder Magdeburg gewinnt. Es kommt wie es kommt“, sagte der Sportchef. Nun müsse der KSC die Enttäuschung beiseitelegen und nach vorne schauen.

Kleinigkeiten entscheiden

Natürlich sei die Niederlage aber bitter gewesen. „Im Endeffekt war es eine Niederlage, die wehgetan hat. Nach wie vor bin ich – beziehungsweise wir alle sind der Meinung, dass es ein richtig gutes Auswärtsspiel von uns war. Wir standen nach wie vor hinten sehr stabil. Wir haben bis auf den Fauxpas vom Gordi und dem Gegentor, wo wir uns nicht gut angestellt haben, eigentlich nichts zugelassen”, motivierte Kreuzer. Dass der KSC in Magdeburg keine fünf Torchancen pro Halbzeit bekomme, sei klar gewesen. Auch dass der Elfmeter nicht zum Ausgleich verhalf, könne passieren. „Das ist Fußball. Solche Spiele entscheiden dann auch diese Kleinigkeiten. Es war halt schade, dass an dem Tag dieses Momentum nicht auf unserer Seite war.”