Bruhrainer Zeitung

Erlenwiesen Endlich Spatenstich nach fünfjähriger Vorbereitung

Familien den Startschuss zum Häuslebauen gegeben

Archivartikel

Philippsburg.In der Kernstadt von Philippsburg – gleich gegenüber der Engelsmühle – entsteht in den „Erlenwiesen – Bauabschnitte II und II“ jetzt ein Neubaugebiet. Mit dem Spatenstich gelang jetzt – nach fünfjährigen Vorbereitungsarbeiten – ein entscheidender Schritt zur Umsetzung dieses Großprojekts, worauf viele junge Familien gewartet haben.

Bereits im Dezember ist der vierarmige Kreisel im Bereich der L 602 von der Engelsmühle bis zur Dammstraße in Betrieb genommen worden. Über diesen wird das Neubaugebiet verkehrsgerecht angebunden. Die insgesamt 167 Grundstücke sind vorwiegend für Einfamilien- und Doppelhäuser vorgesehen. 93 Bauplätze gehören der Stadt.

7,2 Millionen Euro fürs Erschließen

Vor Ort lieferte Thomas Dopfer von der „ESB Kommunal Projekt AG“ weitere Informationen: Knapp 13 Hektar groß ist das Baugebiet. Das Nettobauland kommt auf rund sieben Hektar. Den Gesamtaufwand für die Entwicklung und Erschließung bezifferte Dopfer auf 7,2 Millionen Euro. Die reinen Baukosten machen 4,5 Millionen aus, heißt es. Gerechnet werde mit einer Bauzeit von 15 Monaten, was bedeutet, dass die Fertigstellung für den September nächsten Jahres geplant ist.

Zum Start der konkreten Realisierung wiesen die Beteiligten auf einige Besonderheiten hin, so auch auf den breiten Grünstreifen mit Spielmöglichkeiten, der als „grüne Lunge“ durch die Mitte des Gebiets führen soll. Hinzu kommen großzügige Grünanlagen mit Entwässerungsmulden am Gebietsrand. Wert legen die Planer darüber hinaus auf optimale Fuß- und Radwegverbindungen der angrenzenden Landschaft mit dem Wohngebiet. Lärmschutzmaßnahmen sorgen für eine ruhige Lage. Umgesetzt werden auch eine LED-Straßenbeleuchtung, das schnelle Internet und eine Gasversorgung durch die Thüga.

Kurze Wege in die Ortsmitte

Für die Stadt sei der Spatenstich ein wichtiges Ereignis, erklärte Bürgermeister Stefan Martus. „Jetzt haben Bauwillige die Möglichkeit, den Traum vom eigenen Haus zu ver-wirklichen.“ Kurze Weg in die Orts-mitte kennzeichnen den Wohnwert des neuen Baugebiets. Ganz in der Nähe liegen das Schulzentrum, zwei Kindergärten, der Schülerhort und der neue Generationenspielplatz. Wie Dopfer wies auch der Rathauschef darauf hin, dass bei der Auftragsvergabe viele Firmen und Betriebe aus der Region berücksichtigt worden seien. wr