Bruhrainer Zeitung

Gemeinderat Personal kommt an Kapazitätsgrenzen

Freibad könnte 2019 kürzer öffnen

Philippsburg.Beschlüsse wurden nicht gefasst, dafür Alarmsignale ausgesendet: Wenn der nächste Sommer wieder so anhaltend heiß werde, könne es zu Einschränkungen im städtischen Freibad Philippsburg kommen, ließ die Verwaltung den Gemeinderat wissen. Noch bleibt alles beim Alten, doch steht der umfängliche Badebetrieb zumindest teils auf der Kippe. Gegebenenfalls müsse an den Öffnungszeiten gekürzt werden, hieß es andeutungsvoll. Doch ins Konkrete wollte noch keine Fraktion gehen.

Aufgrund der wochenlangen fast tropischen Temperaturen im Juli und August waren im Freibad Rekordzahlen von Badegästen zu verzeichnen, wobei die 1000er-Marke an vielen Tagen überschritten wurde, so die Informationen aus dem Hauptamt. „Für das für die Sicherheit und den ordnungsgemäßen Badebetrieb zuständige Badepersonal bedeutete dies sowohl in psychischer als auch in physischer Hinsicht Schwerstarbeit“, hieß es.

Bei Krankheit wird es eng

Bei der Stadt Philippsburg sind derzeit zwei Mitarbeiter mit der Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe und zwei weitere Personen in der Wasseraufsicht tätig. Im Schichtbetrieb wechseln sich die insgesamt vier Beschäftigten ab, so Hauptamtsleiter Claus Gilliar. „Sollte jemand von ihnen krankheitsbedingt ausfallen, wäre ein regulärer Badebetrieb von morgens 8 Uhr bis abends 22 Uhr mit dem Restpersonal nicht mehr aufrecht zu halten“, so Gilliar. wr