Bruhrainer Zeitung

Flugplatz GPS-Daten sollen Landung vereinfachen

Gemeinsam in den Widerstand

Archivartikel

Oberhausen-Rheinhausen/Altlußheim.Im Altlußheimer Gemeinderat informierte Martin Büchner, Bürgermeister aus Oberhausen-Rheinhausen, seinen Amtskollegen Uwe Grempels und das Ratsgremium über das Widerspruchsverfahren bezüglich des Verkehrslandeplatzes Speyer. Denn die Stadt Speyer hat beantragt, dass Maschinen den Flugplatz mittels eines auf GPS-Daten-gestützten Verfahrens anfliegen dürfen. Dagegen wollen die Gemeinden nun gemeinsam vorgehen.

Konkret geht es dabei um die Frage, ob der Flugplatz wie bisher nach den Regeln des Sichtflugs (VFR) angeflogen wird oder ob ein Instrumentenanflugverfahren (IFR) möglich ist. Da bislang nur auf Sicht geflogen wird, sind Landungen bei schlechtem Wetter sowie nachts nicht möglich. Die Gemeinden befürchten nun, dass es durch das neue GPS-System zu einer Ausweitung des Flugverkehrs kommen wird.

Gutachten soll Klarheit bringen

Der zuständige rheinland-pfälzischen Landesbetrieb Mobilität versichert, dass es sich lediglich um eine Erweiterung des Sichtflugs handle. Ein Instrumentenanflug werde nicht kommen. Per Gutachten wollen die Gemeinden dennoch untersuchen lassen, ob im Instrumentenanflug gelandet werden kann. cao

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