Bruhrainer Zeitung

Ostern Zwei Chöre singen ausgefallene Komposition

Gesang der Superlative

Archivartikel

Kirrlach/Huttenheim.Von einer „paradiesischen Musik“ und „opernhaften Melodien“ sprechen viele. Charles Gounods Cäcilienmesse gehört zu den auffallendsten Messkompositionen in der Geschichte. Und diesen musikalischen Superlativ gibt es an Ostern. Die Kirchenchöre Kirrlach und Huttenheim mit etwa 120 Sängern führen unter der Leitung von Klaus Groß die Cäcilienmesse des Franzosen Charles Gounod auf. Zwar zählt die Cäcilienmesse zu dessen populärsten Werken, doch wird sie nur selten aufgeführt. Dies liegt vor allem an der aufwendigen Orchesterbegleitung.

Insgesamt besteht die Originalbesetzung aus den Chorstimmen Sopran, Alt, Tenor und Bass, aus drei Gesangssolisten und aus bis zu 19 Instrumentenarten. An der Orgel sitzt Frohsinn-Dirigent Richard Trares. Die Urgewalt der Blechbläser und Trommeln nennt der Komponist selbst „den Kanonendonner der Ewigkeit“. Den Teil „Halleluja“ hat Georg Friedrich Händel komponiert. Nach der Uraufführung 1855 sagte ein Kollege, dass ein Genie tätig gewesen war. wr