Bruhrainer Zeitung

Förderverein Stabwechsel bei der Wallfahrtskirche

Helmut Huber ist jetzt Vorsitzender

Archivartikel

Waghäusel.Das Lob von Pater Robert Maria vom Kloster Waghäusel fiel überschwänglich aus: „Gerhard Maier war in den vergangenen zehn Jahren der Motor des Vereins zur Förderung unserer Wallfahrtskirche“. Am 19. Januar 2008 hatte der damals 72-Jährige die Nachfolge von Klemens Eustachi angetreten. „Gerd Maier war Herz und Seele des Vereins“, bestätigte der Rektor des Klosters, der vor allem seine fachliche Kompetenz und ruhige Führungsarbeit lobte.

Nachfolger des heute 82-Jährigen ist der elf Jahre jüngere Helmut Huber. Er bilanzierte die Leistung während der Ära seines Vorgängers. „In der letzten Dekade hat sich die Mitgliederzahl auf 550 fast verdoppelt“, bestätigte Huber. Bereits 2009 hatte der Verein bei der Übergabe der Stiftungsurkunde für das geplante „Haus der christlichen Nächstenliebe“ das Vorhaben mit 20 000 Euro unterstützt und konnte am Ende der Aktion „Land in Sicht“ einen Scheck über 100 000 Euro übergeben.

Harmonisches Team

Die Innenausstattung des neu erbauten „Haus Benedikt“ wurde mit 50 000 Euro gefördert. Zu den jüngsten Projekten zählen die Gestaltung des Gartens der Auferstehung und die Sanierung der Edith-Stein-Halle. „Grundlage für die erfolgreiche Arbeit war die Harmonie innerhalb unseres Vorstands“, gab Gerhard Maier zu verstehen. Deshalb freue er sich, dass sein Nachfolger die bevorstehenden Aufgaben mit dem bewährten Team angehen kann. Das nächste größere Projekt ist für den Förderverein in Kooperation mit der Stadt Waghäusel die Sanierung des Kirchplatzes vor dem Kloster.

Bei der Jahreshauptversammlung wurden unter der Leitung von Robert Straub neben Helmut Huber als Vorsitzender auch die Stellvertreter Pater Robert Maria und Marlies Gängel, Ludwig Becker als Kassenwart, Christine Knirsch als Schriftführerin/Pressewartin, Manfred Rölleke und Walter Heiler als Kassenprüfer sowie die Beisitzer Maria Uhrig, Dieter Albiez, Leo Götzmann, Anton Kremer, Margot Kullmann und Barbara Gitzinger gewählt. klu