Bruhrainer Zeitung

Polizeireform Präsidien im Land werden neu strukturiert

Karlsruhe künftig ohne weite Region

Archivartikel

Stuttgart/Karlsruhe.An der unter der früheren grün-roten Landesregierung umgesetzten Polizeireform soll es Veränderungen geben. Die Zahl der Polizeipräsidien soll zum 1. Januar 2020 von zwölf auf 13 steigen. Während in Ravensburg und Pforzheim zwei neue Präsidien entstehen sollen, fällt das Präsidium in Tuttlingen weg. Damit sind Veränderungen bei den räumlichen Zuschnitten verbunden, die auch Auswirkungen auf Karlsruhe haben werden.

Das regionale Polizeipräsidium Karlsruhe soll um den Landkreis Calw, den Enzkreis und den Stadtkreis Pforzheim reduziert werden, heißt es in einer Kabinettsvorlage aus dem Innenministerium, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Sitz des Polizeipräsidiums beziehungsweise der Kriminalpolizeidirektion soll unverändert in Karlsruhe bleiben.

Pforzheim wird neuer Standort

Die Landkreise Calw, Freudenstadt und der Enzkreis bilden demnach zusammen mit dem Stadtkreis Pforzheim ein neues regionales Polizeipräsidium mit Sitz in Pforzheim. Der Sitz der zugehörigen neuen Kriminalpolizeidirektion ist in Calw.

Der Bodenseekreis sowie die Landkreise Ravensburg und Sigmaringen bilden ein neues regionales Polizeipräsidium mit Sitz in Ravensburg. Das Präsidium in Tuttlingen fällt Ende 2019 weg.

Das regionale Polizeipräsidium mit Sitz in Konstanz umfasst künftig die Landkreise Konstanz, Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis. Die künftige „Schutzpolizeidirektion“ wird ihren Standort in Tuttlingen haben. Bei allen anderen Schutzpolizeidirektionen ist der Sitz am Standort des jeweiligen regionalen Polizeipräsidiums. lsw/beju