Bruhrainer Zeitung

Ringen In Laudenbach dritte Niederlage kassiert

KSV Kirrlach weiterhin auf Talfahrt

Archivartikel

Waghäusel/Laudenbach.Die Ringer des Oberligisten KSV Kirrlach gehen schwere Zeiten entgegen, denn bei der KG Laudenbach/Sulzbach gab es gestern mit einem deutlichen 10:26 die dritte Saisonniederlage. Damit rangieren die Kirrlacher mit dem KSV Hemsbach und dem kommenden Gegner KSV Ketsch – der am Samstag in der Rheintalhalle erwartet wird – am düsteren Tabellenende.

Auch in Laudenbach hat sich gezeigt, dass die Kirrlacher ihre Probleme durch Verletzte und beruflich Verhinderte nicht lösen können. Nun ist der Kampf gegen Ketsch besonders wichtig.

Nur am Anfang mitgehalten

Auf Laudenbacher Matte konnten die Kirrlacher lediglich in den Anfangskämpfen mithalten und lagen zur Pause sogar mit 10:8 in Führung: Im vorgezogenen Kampf war Vincent Heuser dem DM-Zweiten von 2017, Arkadiusz Böhm, (0:15) glatt unterlegen.

Doch Benedict Metzger zeigte mit seinem 3:0 über den Polen Szymon Makuch, dass er der beste Oberligaringer in der 57-kg-Freistilklasse ist. Mit einem schnellen Schultersieg begeisterte derweil Lukas Sitzler, und als Ion Cernean einen technischen Punktsieg (17:2) über Marco Bechtel feierte, lagen die Kirrlacher plötzlich unerwartet mit 10:8 in Front.

Gegner technisch überlegen

Nach der Pause verkaufte sich Nachwuchsringer Dustin Oechsler recht gut und überließ dem KG-Athleten Felix Losmann lediglich einen 0:3 Erfolg. Doch in den restlichen Kämpfen waren die KSV-Athleten chancenlos: David Eisenmann (0:15), Leon Lohr (1:16), Ashu Jain (0:16) und der junge Cedric Freidel unterlagen jeweils durch technische Überlegenheit der Athleten von der Bergstraße. pw