Bruhrainer Zeitung

Die Schürzenträgerin Leckeres Nudelgericht mit Tofu, feinen Gewürzen und Nüssen

Kürbis-Ravioli in Salbeibutter

Bruhrain.Genuss ist Trumpf. Im Ernst, der Satz „Liebe geht durch den Magen“ kommt schließlich nicht von ungefähr. Wenn du Gäste hast, ihnen was Gutes zu essen vorsetzt, dann kann der Abend eigentlich nur gelingen. Genuss verbindet und stimmt gnädig.

Gerade neulich habe ich Bekannten meine Kürbis-Ravioli in Salbeibutter gekocht. Als wir dann alle am Tisch saßen und aßen, schmunzelte ich innerlich: Es war so herrlich still. Alle konzentrierten sich voll auf das Essen. Erst als die letzte Ravioli ihren Weg den Gaumen hinunter gemacht hatte, wurde wieder geredet. „Also das war ja mal ein Gedicht“, warf jemand in die Runde. Und die anderen stimmten mit ein. Da habe ich wieder gemerkt: Genuss ist Trumpf. Dass der Abend gut wurde, das kannst du dir sicher denken, oder?

Rezept für 4 Personen

Die Zubereitungszeit der Kürbis-Ravioli beträgt etwa 60 Minuten.

Die Zutaten:

Man braucht 250 g Dinkelmehl, 50 g Hartweizengrieß, Salz, Olivenöl, 160 ml Wasser, Kurkuma, 1 Hokkaido-Kürbis (etwa 600 g), 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, etwas Chilipulver, Meersalz, 1 EL Paprikapulver (edelsüß), Kumin, 2 EL Agavendicksaft, 200 g Natur-Tofu, 50 g Pinienkerne, 75 g Margarine, etwas Salbei (frisch oder getrocknet), eine Hand voll Mandeln oder Walnusskerne, etwas Parmesan.

Zubereitung:

1. Vermische das Dinkelmehl mit dem Hartweizengrieß, Kurkuma und einer Prise Salz in einer großen Schüssel. Drücke in die Mitte eine Mulde hinein und gieße in diese das Wasser und fünf EL Olivenöl. Verteile die Flüssigkeit langsam von innen nach außen. Anschließend den Teig gut durchkneten, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

2. In der Zwischenzeit kannst du die Ravioli-Füllung zubereiten. Schneide dazu drei Viertel des gewaschenen und entkernten Kürbisses in kleine Würfel. Das restliche Viertel in Scheiben schneiden. Den zerkleinerten Kürbis in eine Schüssel geben und den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Bereite eine Marinade aus vier EL Olivenöl, etwas Meersalz, Chili, Paprikapulver, Kumin, Agavendicksaft und etwas Salbei zu. Schäle die Zwiebel und schneide sie in Scheiben. Füge diese zum Kürbis und gieße die gut durchgerührte Marinade ebenfalls zu. Alles gut verrühren und anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Etwa eine Viertelstunde in den Ofen schieben, bis die Kürbisstücke gar sind.

3. Röste in einer Pfanne die Pinienkerne an. Gib diese zusammen mit dem Tofu und den in Würfel geschnittenen Knoblauchzehen in einen Mixer und vermenge alles gut. Anschließend die Kürbiswürfel dazu geben (die Scheiben zur Seite legen und warm halten) und noch einmal kurz mixen. Die Mischung bei Bedarf mit Gewürzen abschmecken.

4. Nimm den Nudelteig aus dem Kühlschrank und rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn (etwa 2 mm) aus. Mit einer Ravioliform nun aus dem Teig die Ravioli ausstechen, mit einem Teelöffel etwas Füllung hineingeben, die Nudeln zusammenklappen und gut verschließen – bei Bedarf mit dem Finger etwas Wasser auf die Ränder auftragen. Das wirkt als Klebemittel.

5. In einem großen Topf Wasser erhitzen, etwas Salz hinzugeben. Wenn es kocht, die Ravioli hineingeben und etwa vier Minuten darin ziehen lassen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Margarine erhitzen und drei TL Salbei (getrocknet) oder 15 Salbeiblätter darin anbraten. Die Ravioli abseihen, auf Tellern zusammen mit den Kürbisscheiben anrichten, mit mehreren Löffeln Salbeibutter übergießen und mit Mandeln oder Walnüssen toppen. Bei Bedarf kannst du auch noch etwas Parmesan darüber streuen.

Info: Mehr Rezepte gibt es unter www.schuerzentraegerin.de