Bruhrainer Zeitung

Brand Farbmischanlage in Laborraum fängt Feuer

Lackbetrieb steht in Flammen

Archivartikel

Graben-Neudorf.Ein Betrieb für Lacke und Farben in der Sophienstraße ist in Flammen gestanden. Wie der Kreisfeuerwehrverband mitteilte, alarmierte der automatische Brandmelder am Dienstag gegen 2 Uhr die Einsatzkräfte. Der Brand an einer Farbmischanlage brach in einem Laborraum mit Maschinen und einer Pulverlakierkabine aus.

Die ersten Einsatzkräfte vor Ort erkannten zunächst keine Rauchentwicklung. Erst während der Erkundung sahen sie Flammen hinter den Fenstern im ersten Obergeschoss. Aufgrund dieser Lage forderte der Einsatzleiter weitere Kräfte von den Feuerwehren Graben-Neudorf und Linkenheim-Hochstetten an. Im hinteren Bereich des Gebäudes befinden sich das Prüflabor und das Stocklager, in welchem Versuche durchgeführt werden. Im Brandraum selbst befanden sich keine Chemikalien.

Die Feuerwehrmänner ging daraufhin mit zwei Trupps unter Atemschutz in den Brandraum und löschten das Feuer rasch. Durch den Brand kam es im kompletten ersten Obergeschoss zu einer starken Rauchentwicklung. Parallel hierzu wurde der Dachbereich von außen über die Drehleiter der Feuerwehr Linkenheim-Hochstetten kontrolliert.

Starke Rauchentwicklung

Da zunächst nicht klar war, ob durch den Brand möglicherweise giftige oder ätzende Stoffe freigesetzt wurden, zog man gemeinsam mit der Polizei, welche mit zehn Beamten an der Einsatzstelle waren, eine mögliche Evakuierung der umliegenden Wohnhäuser in Betracht. Während der Nachlöscharbeiten wurde dann jedoch klar, dass zu keiner Zeit eine Gefahr bestand und sich der Brand in keinem der Versuchsräume ausbreitete. Gegen 3.43 Uhr meldete der Einsatzleiter „Feuer schwarz“ und es konnte mit den Belüftungsmaßnahmen begonnen werden. Aufgrund des Brandes lösten im Gebäude 14 von 25 Rauchmelder aus, weshalb das komplette Areal durch die Feuerwehr nachkontrolliert wurde.

Die Freiwilligen Feuerwehren Graben-Neudorf und Linkenheim-Hochstetten waren mit 60 Einsatzkräften unter der Leitung des Einsatzleiters Horst Blank bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 15 Einsatzkräften unter der Leitung des organisatorischen Leiters Stefan Sebold vor Ort. zg